Textur
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Textur (lat. textura „Gewebe“) bedeutet:
- die physikalische Charakterisierung von Oberflächen, nach den Termini Albedotextur, Topologische Textur und Variation der Reflektanz, siehe Textur (Oberflächenattribute)
- in der Sehwahrnehmung die strukturelle Beschaffenheit einer zusammenhängenden Oberfläche, siehe Textur (Psychologie)
- im Bereich der Computergrafik als „Überzug“ für 3D-Modelle, siehe Textur (Computergrafik)
- in der Geologie die räumliche Anordnung eines bestimmten Gesteingemenges, siehe Textur (Geologie)
- in der Chemie der Flüssigkristalle das polarisationsmikroskopische Erscheinungsbild einer Mesophase, vorzugsweise zwischen gekreuzten Polarisatoren, siehe Textur (Mesophase)
- in der Kristallographie die Gesamtheit der Orientierungen der Kristallite in einem vielkristallinen Festkörper, siehe Textur (Kristallographie)
- ein musikalisches Muster durch Aneinanderreihen von Variationen eines Motivs, siehe Textur (Musik)
- in der Kochkunst/Lebensmittelkunde wie sich eine Speise/ein Getränk im Mund anfühlt, das Mundgefühl
- speziell in der Weinkunde ein Faktor der Qualitätsbeurteilung, siehe Textur (Wein)
- in der Typografie eine in Nordfrankreich zur Zeit der Gotik entstandene gebrochene Schrift, siehe Textur (Schrift)
Siehe auch:
| Diese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe. |

