The Lark Ascending

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The Lark Ascending (Die aufsteigende Lerche) ist ein Stück für Violine und ein kleines Orchester, geschrieben 1914 vom englischen Komponisten Ralph Vaughan Williams. Die Komposition setzt den Aufstieg einer Lerche in den Himmel um.

Vaughan Williams ließ sich vom gleichnamigen 122-zeiligen Gedicht von George Meredith über die Lerche inspirieren. Er wurde durch den Ersten Weltkrieg bei der Komposition unterbrochen, so dass das Stück erst nach einer Überarbeitung aus dem Jahr 1920 am 14. Juni 1921 unter Adrian Boult mit Orchester aufgeführt wurde. Die Uraufführung hatte nur mit Klavierbegleitung stattgefunden. Bei beiden Aufführungen war Marie Hall die Violinistin.

Die Kritik aus The Times zur ersten Aufführung lautete: „Es zeigte sich in höchster Form unbenommen gegenüber den Wegen von Heute oder Gestern. Es schwärmte sich selbst dahin.“ (It showed supreme disregard for the ways of today or yesterday. It dreamed itself along.)

Der Gebrauch von Mustern einer pentatonischen Tonleiter befreit die Violine von einem starken klanglichen Zentrum und zeigt die impressionistische Seite von Vaughan Williams' Stil. Die Kadenzen für die Solo-Violine sind ohne Taktlinien (senza misura) geschrieben, was ihnen eine Ahnung von meditativer Befreiung verleiht. [1] Das Stück wurde teilweise mit dem englischen Geiger Hugh Bean assoziiert.

2013 interpretierte Nigel Kennedy das Stück im Rahmen der Last Night of the Proms zusammen mit dem BBC Symphony Orchestra unter der Leitung von Marin Alsop.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Megan Hobbs: Birds of a feather, Limelight, Oktober 2002
  2. Fiona Maddocks: Last Night of the Proms – review. The Guardian, 8. September 2013, abgerufen am 9. September 2013 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten]