Timahoe

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Rundturm und Reste des Klosters

Timahoe (irisch Tigh Mochua, „Mochuas Haus“) ist ein kleines Dorf mit 527 Einwohnern (2006) im County Laois in Irland. Es liegt in einem weiten Tal, am Kreuzungspunkt mehrerer Straßen südlich von Portlaoise.

Das letzte Relikt eines an diesem Platz von St. Mochna (gest. 657) gegründeten Klosters ist ein sehr spät errichteter, gut erhaltener etwa 29,3 m hoher Rundturm aus dem 13. Jahrhundert. Es gibt drei Verdickungen an der Basis des Turms. Oberhalb dieses Versatzes beträgt der Umfang des Turmes etwa 17,5 m, bei einem Durchmesser von etwas über 5,5 m. Die portalartig gestaltete Tür liegt 4,9 m über dem Boden. Die hoch gelegenen Fenster sind spitzbogig und werden von großen Steinplatten eingerahmt. Die Platten der Fensters scheinen Schnitzereien, getragen zu haben die verwittet sind.

Die Todesdaten von Mönchen im alten Kloster sind zwischen 880 und 1007 und die Gründung einer Kirche ist im Jahr 1089 überliefert. Das Kloster wurde im Spätmittelalter von den O'Mores wieder gegründet. Nach der cambro-normannischen Eroberung Irlands wurden das Kloster und die Ländereien eingezogen. 1609 bekam Richard Cosby die Ländereien. Der letzte Mönch des Klosters wurde im Jahre 1650 getötet. Wahrscheinlich verwandelte ein Mitglied der Cosby Familie später die mittelalterliche Kirche in ein Castle. Seine östliche Mauer zeigt an, dass ein aus dem 15. Jahrhundert stammender Bogen integriert wurde.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Timahoe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

52.960833333333-7.2016666666667Koordinaten: 52° 57′ 39″ N, 7° 12′ 6″ W