Tino Müller
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Tino Müller (* 21. Juni 1978 in Ueckermünde) ist ein deutscher Politiker (NPD). Seit 2006 ist er Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern.
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[Bearbeiten] Werdegang
Von 1995 bis 1998 erfolgte seine Ausbildung zum Maurer, welche er als Facharbeiter abschloss. Seinen Grundwehrdienst absolvierte er 1999. Anschließend war es bis 2006 als Maurer im Baugewerbe tätig.
Seit Dezember 2005 ist er Mitglied der NPD; seit März 2006 ist er Vorsitzender des NPD-Kreisverbandes Uecker-Randow. Bei der Bundestagswahl 2005 trat er, obwohl noch nicht Parteimitglied, auf Platz 3 der NPD-Landesliste an, allerdings erfolglos. Bei der Landtagswahl 2006 stand er auf Platz 2 der NPD-Liste. Nach dem Wahlerfolg seiner Partei gehört er als Fraktionsvizechef dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern an.
Er lebt in Ueckermünde, ist verheiratet und hat zwei Söhne.
[Bearbeiten] Weitere Aktivitäten
Tino Müller gilt als Chef der als neonazistisch eingestuften Ueckermünder National-Germanischen Bruderschaft und ist eine der zentralen Personen im Sozialen und Nationalen Bündnis Pommern (SNBP), einem Zusammenschluss „freier Kameradschaften“ in Vorpommern. Die von ihm gegründete Bürgerinitiative „Schöner und sicherer wohnen in Ueckermünde“ sammelte im Jahre 2004 mehr als 2000 Unterschriften gegen die Einrichtung eines Asylbewerberheimes in der Stadt. Außerdem engagiert Müller sich in der „Heimattreuen Deutschen Jugend“, die im März 2009 durch Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble als offen rechtsextremistisch verboten wurde.[1]
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
- Neonazi-Kameradschaften machen sich in der NPD breit Spiegel Online vom 21. November 2006
- Vorstellung des Abgeordneten Tino Müller auf der Homepage des Landtags Mecklenburg-Vorpommern
[Bearbeiten] Einzelnachweise
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Müller, Tino |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (NPD) |
| GEBURTSDATUM | 21. Juni 1978 |
| GEBURTSORT | Ueckermünde |

