Tithonos

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Eos verfolgt Tithonos. Achilleus-Maler: Attisch-rotfigurige Oinochoe, 470–460 v. Chr.

Tithonos (griechisch Τιθωνός) ist in der griechischen Mythologie ein Sohn des trojanischen Königs Laomedon.

Zusammen mit Eos, der Göttin der Morgenröte, hatte er den Sohn Memnon. Tithonos wurde von Eos so geliebt, dass sie für ihn von dem widerstrebenden Zeus das ewige Leben erbat. Dies wurde ihr gewährt. Da sie – anders als der verärgerte Zeus – jedoch übersehen hatte, zugleich ewige Jugend für Tithonos zu erbitten, wurde er älter und älter und schrumpfte (nach Ovid) zuletzt so zusammen, dass am Ende nur noch seine keifende schrille Stimme übrig blieb und er zur Zikade ward.

[Bearbeiten] Literatur

  • Hans von Geisau: Tithonos. In: Der Kleine Pauly (KlP). Band 5, Stuttgart 1975, Sp. 869–869.

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