Ton

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Die Buchstabenfolge t-o-n in deutschen Begriffen und geläufigen Fremdwörtern hat zumindest drei verschiedene etymologische Wurzeln:

Ton, aus altgriechisch τόνος/tónos („Seil“, „Saite“, „Spannung“, „Ton“, „Versmaß“), von τείνειν/teinein („strecken“, „spannen“), latinisiert zu gleichbedeutend tonus, steht für:

Musik und Akustik
  • Sinuston, sinusförmige Schallschwingung, also ein im physikalischen Sinne reiner, monofrequenter Ton
  • Ton (Musik), ein einzelnes Schallereignis mit einer bestimmbaren Grundfrequenz, das in der Regel mehrere Teiltöne (Sinustöne) enthält, siehe auch Klang
  • Ganzton, ein bestimmtes musikalisches Tonhöhenintervall
  • Kirchenton, auch Modus oder Kirchentonart
  • Psalmton, ein Grundmuster aus bestimmten melodischen Wendungen für den liturgischen Gesang


Sprache und Literatur
  • Tonsprachen, in denen die Tonlage von Silben bedeutungsunterscheidener Bestandteil jedes einzelnen Wortes ist
  • Ton (Literatur), musikalische und metrische Form einer Strophe in der mittelalterlichen deutschen Literatur


Optik
  • Farbton, die Abstufung einer Farbe


übertragene Bedeutungen


Ton, aus protogermanisch þanhōn, þāhōn („Tonerde“, „Lehm“, wohl ursprünglich „dicht“ im Sinne von „undurchlässig“), steht für

Materialien


Tonne, englisch ton, keltischen Ursprungs, vgl. mittelirisch tonn („Haut“, „Schlauch“, „großes Gefäß“), steht für

Behälter und Masseeinheiten


Geografische Namen:


Familienname:


Als Abkürzung steht TON für:


Siehe auch:

Wiktionary Wiktionary: Ton – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
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