Tretlagerüberhöhung
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Als Tretlagerüberhöhung bezeichnet man die Differenz zwischen der vom Boden aus gemessenen Höhe der niedrigsten Stelle der Sitzfläche und des Tretlagers bei einem Liegefahrrad.
Je größer diese Differenz ist, desto höher liegen die Pedale im Verhältnis zur niedrigsten Stelle des Sitzes und desto flacher ist die Sitz- bzw. Liegeposition. Bei starker Tretlagerüberhöhung wird eine bessere Aerodynamik erreicht, weil der Fahrer von vorne gesehen eine geringere Angriffsläche gegen den Fahrtwind hat (Stirnfläche). Auf der anderen Seite bedeutet eine Tretlagerüberhöhung, dass die Füße die Sicht nach vorne stören.
Eine starke Tretlagerüberhöhung ist bei Tiefliegern und einige Velomobilen zu finden. Bei Reise-Liegerädern ist die Tretlagerüberhöhung in der Regel gering, während Sesselrad meistens eine negative Tretlagerüberhöhung haben (Tretlager niedriger als die Sitzfläche).
[Bearbeiten] Literatur
- Michael Gressmann, Franz Beck, Rüdiger Bellersheim: Fachkunde Fahrradtechnik. 1. Auflage, Verlag Europa Lehrmittel, Haan-Gruiten, 2006, ISBN 3-8085-2291-7

