Versandbetrug

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Versandbetrug ist das Bestellen von Waren, mit dem Vorsatz (beim Bestellvorgang), diese nicht zu bezahlen. Dabei werden häufig falsche Namen angegeben und die versandten Pakete mit einer fiktiven Unterschrift angenommen. Die Forderung kann der Versender nicht eintreiben, da der Name des Gläubigers falsch ist, der Betrüger meist unter der angegebenen Adresse nicht wohnt und Nachforschung bei dem Massengeschäft im Sande verlaufen. Geschädigt ist der Versandhändler und letztlich alle Kunden des Versandhauses, da der Verlust in die Preiskalkulation einfließen muss.

[Bearbeiten] Nigeria-Betrug

Hauptartikel: Vorschussbetrug

Hier werden Anbieter bei Auktionshäusern (z.B. eBay) um ihre Waren betrogen. Der Bieter kommt meist aus Nigeria, manchmal auch aus dritten Staaten, etwa Großbritannien oder den Niederlanden. Die Adresse, an die die Ware geschickt werden soll, liegt in Nigeria. Mögliche Indizien für einen Betrugsverdacht sind:

  1. Der Bieter akzeptiert Höchstpreise und bietet über dem durchschnittlichen Preisniveau.
  2. Er drängt auf zeitnahen Versand.
  3. Die Zahlung mittels Banküberweisung, bestätigtem Scheck oder Treuhandkonto wird versprochen. Es werden gefälschte Bestätigungen vorgelegt, z.B. von Western Union mit Texten wie „wire transfer confirmed“. Auch gefälschte Mitteilungen von BidPay.com und PayPal sind bekannt.

Verschickt der Kunde die Ware ohne vorherige Prüfung der Wohn- oder Unternehmensanschrift, ist sie verloren. Die nigerianische Post antwortet auf Reklamationen meist nicht, ebenso viele ausländische Post-Unternehmen. Geld für die Waren kommt nie an.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

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