Vertrag von Paris (1810)

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Im Vertrag von Paris vom 6. Januar 1810 wurde der Kriegszustand zwischen Frankreich und Schweden beendet. Schweden erhielt nach den vertraglich getroffenen Vereinbarungen Schwedisch-Pommern und die Insel Rügen, beteiligte sich andererseits im Gegenzug an der gegen Großbritannien gerichteten Kontinentalsperre.

Als Napoléon Bonaparte Schweden zwang, Krieg mit Großbritannien zu führen − der Krieg wurde zwar erklärt, aber beiderseits nicht geführt − und widerrechtlich Schwedisch-Vorpommern für seinen Russlandfeldzug besetzte, wandte sich Schwedens Kronprinz Karl Johann, der bis zum 23. September 1810 Marschall von Frankreich war, vom napoleonischen Frankreich ab.

Siehe auch: Koalitionskriege