Vertrag von Saragossa

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Demarkationslinien nach Spanisch-Portugiesischen Vereinbarungen im 15. und 16. Jhd. Spanien beherrschte damit offiziell den Großteil Amerikas, während Portugal Afrika und die meisten Gebiete von Asien und Australien zugeteilt wurde.

Der Vertrag von Saragossa (spanisch: Zaragoza) präzisiert den Vertrag von Tordesillas von 1494, der zwischen Spanien und Portugal geschlossen wurde, indem er eine östliche Demarkationslinie festlegt. Mit seiner Unterzeichnung am 22. April 1529 wurde die Trennlinie zwischen dem spanischen Machtbereich und dem portugiesischen Machtbereich auf 297,5 Leguas östlich der Molukken festgelegt. Geht man von den Inseln Ternate und Tidore aus, und nimmt man für eine Legua 5.500 Meter an, dann verlief die Demarkationslinie nahe dem 142. östlichen Längengrad.[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Karte in A.H. de Oliveira Marques, Geschichte Portugals und des portugiesischen Weltreichs

Weblinks[Bearbeiten]