Wechselschlag (Spieltechnik)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Begriff Wechselschlag (gebräuchlich in englisch auch alternate picking) bezeichnet eine Spieltechnik bei Saiteninstrumenten, insbesondere bei Gitarren.

Spieltechnik bei akustischen (Konzert)gitarren[Bearbeiten]

Zum Einsatz kommen meist der rechte Zeige- und Mittelfinger (in Notationen und Tabulaturen meist mit i und m abgekürzt). Im Wechsel schlagen Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand eine Saite oder im Wechsel verschiedene Saiten an. Mit welchem Finger begonnen wird, hängt von den folgenden Saitenwechseln ab. Statt des Gebrauchs von Zeige- und Mittelfinger empfiehlt sich auch das Paar Zeige-/Ringfinger (i/a) wegen seiner annähernd gleichen Fingerlänge.

Auch Kombinationen von Daumen und Zeigefinger/Mittelfinger (p-i oder p-m) für den Wechselschlag sind anzutreffen, eine Technik, die bereits bei den Lautenisten unter der Bezeichnung "Zwicken" Verwendung fand. Wird nicht die tiefste – also meist 6. – Saite („E“) angeschlagen, so besteht die Möglichkeit, die unterschiedlich klingenden Wechselschlag-Techniken Apoyando bzw. Tirando anzuwenden.

Spieltechnik bei elektrischen (Jazz)gitarren / E-Gitarren[Bearbeiten]

Hier bedient man sich eines Plektrums. Dieses wird mit Auf- und Abschlägen entsprechender Auslenkung durch Bewegung der Finger, des Handgelenks bzw des Arms über die Saite bewegt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikibooks: Gitarre: Alternate Picking – Lern- und Lehrmaterialien