Wireframe

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Der Ausdruck Wireframe wird in verschiedenen Bereichen der Informationstechnik verwendet.

Terminus[Bearbeiten]

Übersetzt bedeutet das englische Wort so viel wie „Drahtgerüst“. Der Ausdruck meinte ursprünglich eine sehr einfache Schneiderpuppe, also gewissermaßen einen dreidimensionalen Kleiderbügel in Größen wie „M“ oder „XXL“ und in der Formgebung „männlich“ oder „sehr weiblich“.

Computergrafik[Bearbeiten]

Vor allem im Computer-aided Design verwendete Darstellung dreidimensionaler Objekte. Hier werden lediglich Körperkanten oder auch Hilfslinien gezeichnet (Drahtgittermodell).

Web-Entwicklung[Bearbeiten]

Alternativ zum Ausdruck „Mock-up“ wird der Begriff benutzt, um einen sehr frühen konzeptuellen Prototypen einer Website oder eines Software-Frontends darzustellen. Bezogen auf eine Website sollten Elemente wie Navigation und Inhaltsbereiche Teil dieses Skeletts sein.

Es gibt zwei Arten eines Wireframes:

  • Zum einen statische Wireframes: Dies ist eine schematische Darstellung einer einzelnen Seitenvorlage. Hier werden die grundlegenden Elemente der Seite festgehalten. Ein konzeptionelles Layout sollte erkennbar sein. Ein vollendetes Design ist nicht notwendig.
  • Des Weiteren gibt es auch dynamische Wireframes. Diese bestehen aus mehreren Seiten, die als funktioneller Prototyp interaktiv miteinander verknüpft sind. So ist eine Navigation von einer zur anderen Seite möglich. Dynamische Wireframes werden häufig durch einen beiliegenden Navigationsbaum oder ein Flussdiagramm ergänzt, welche beide die Struktur abstrahieren und leichter verständlich machen.

Es reicht aus, grafische Komponenten nur sehr rudimentär abzubilden, da es bei einem Wireframe – sei es nun statisch oder dynamisch – in erster Linie um die Konzeption und nicht um das Design geht.