Ökumene (Geographie)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ökumene (von griech. Oikoumene - Erdkreis, ganze bewohnte Erde; hier: Dauersiedlungsraum) ist der ständig besiedelte und ackerbaulich nutzbare Teil der Erdoberfläche. Dazu zählen urbane Landschaften, Siedlungslandschaften, Kulturlandschaften und Wirtschaftslandschaften. Anfang des 21. Jahrhunderts kann man knapp 50 Prozent der Landoberfläche zur Ökumene rechnen.[1]

Vollständig zur Ökumene gehören Europa, Süd- und Ostasien, große Teile Afrikas, Mittel- und Südamerikas, sowie der Osten der USA und der Südosten Australiens. Seit Beginn der Bevölkerungsexplosion nach der europäischen Expansion hat sich die Ökumene durch die Urbarmachung riesiger Flächen exponentiell ausgeweitet.

Der Begriff wird in der Regel im Rahmen der Geowissenschaften – insbesondere in der Siedlungsgeographie – auf der globalen Maßstabsebene verwendet.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Flächenanteil wurde bei der Anfertigung der flächentreuen Karte Ökumene-Subökumene-Anökumene.png ermittelt und umfangreich verifiziert. Quellen siehe dort.
  2. Stichwort: Ökumene. In: Lexikon der Geographie auf spektrum.de, abgerufen am 31. Oktober 2014.