100 Gewehre

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel100 Gewehre
Originaltitel100 Rifles
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1969
Länge110 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
Stab
RegieTom Gries
DrehbuchTom Gries
Clair Huffaker
ProduktionMarvin Schwartz
MusikJerry Goldsmith
KameraCecilio Paniagua
SchnittRobert L. Simpson
Besetzung

100 Gewehre ist ein US-amerikanischer Western aus dem Jahr 1969. Der Film von Regisseur Tom Gries basiert auf einem Roman von Robert MacLeod, in den Hauptrollen sind Burt Reynolds, Jim Brown und Raquel Welch zu sehen. Die Filmmusik wurde von Jerry Goldsmith komponiert.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein mexikanisch-indianischer Revolutionär, Yaqui Joe Herrera, stiehlt 1912 in einer amerikanischen Bank 6.000 Dollar und flieht damit über die Grenze in sein Heimatland, um die Revolution zu unterstützen. Doch der farbige amerikanische Gesetzeshüter Lyedecker soll ihn aufspüren und das Geld sicherstellen. Schon bald werden die beiden vom mexikanischen Gesetz und dem Militär verfolgt. Der ehrgeizige General Verdugo führt einen erbarmungslosen Vernichtungskampf gegen die Yaqui-Indianer. Die Mexikanerin Sarita kommt den beiden zu Hilfe, und so geraten die drei mitten hinein in den Volkswiderstand gegen das despotische Militärregime Mexikos. Mit Leyedeckers List, Joes Mut und Saritas weiblichen Vorzügen gelingt es, einen Zug in den Besitz der Revolutionäre zu bringen, mit dessen Hilfe dann in Nolega, wo Verdugo residiert, die Heerschar der Revolutionäre zum finalen Kampf eingefahren werden kann.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Sozialkritisch eingefärbter Western mit hervorragenden Actionszenen und einer Fülle teils melodramatischer Nebenhandlungen.“ schrieb das Lexikon des internationalen Films.[1] Die New York Times beschreibt den Film als laut, verworren und triumphal leer, in dem die drei Hauptdarsteller in ihren Rollen meist durch die bemerkenswerte, ausgedörrte Landschaft stapfen würden, um der Verfolgung durch Fernando Lamas zu entgehen.[2] Brillant und witzig inszeniert Gries seine Actionszenen, während die Auseinandersetzungen zwischen Rassen und Nationalitäten etwas penetrant den Zeitgeschmack huldigen, so Joe Hembus.[3]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Premiere fand in den USA am 26. März 1969 statt. In Deutschland war der Film erstmals am 5. April 1969 in den Kinos zu sehen.

Gedreht wurde der Western in Almería, Spanien.

Die Szenen mit Akim Tamiroff als General wurden aus dem fertigen Film herausgeschnitten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 100 Gewehre. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  2. Kritik von Howard Thompson
  3. Joe Hembus: Das Western-Lexikon. München 1997, S. 320