Richard Wildhagen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 1. Februar 2024 um 08:57 Uhr durch Monandowitsch (Diskussion | Beiträge) (Leben: + Villa Wildhagen). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Richard Wildhagen (* 10. Januar 1890 in Kitzingen; † 20. August 1981 ebenda) war ein deutscher Unternehmer und Kommunalpolitiker.

Leben

Wildhagen war Inhaber der A. Wildhagen & Co. Bonbonfabrik Kitzingen, die er 1960 an Horst Bentz, damaliger Eigentümer der Melitta Unternehmensgruppe, verkaufte. Bereits 1963 wurde die Fabrik weiterverkauft an die August Storck KG,[1] 1969 wurde die Produktion eingestellt.[2] Wildhagen war Erster Vorsitzender des Verbandes der deutschen Süßwarenindustrie und Vorstandsmitglied der Zentralfachschule der Deutschen Süßwarenindustrie. Ab 1951 etablierte er mit die staatlich anerkannte Ausbildung zur Fachkraft für Süßwarentechnik.[3]

Von 1948 bis 1952 war er ehrenamtlicher Oberbürgermeister von Kitzingen. Seine Amtszeit war gekennzeichnet vom Wiederaufbau der schwer kriegszerstörten Stadt.

Wildhagen war verheiratet mit Hertha Wilhelmine Hedwig, Freiin Ebner von Eschenbach. Er wuchs in der von seinem Vater erbauten Villa Wildhagen in Kitzingen auf und lebte später zeitweise in einem Haus auf dem Grundstück der Villa.

Auszeichnungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. Bestand: Y 159 im Wirtschaftsarchiv Baden-Württemberg
  2. Kanzler und Könige in Kitzingen , Stadtchronik auf der website der Mainpost, abgerufen am 19. April 2013
  3. ZDS: Gelernt ist gelernt, in: süsswaren 10/2001