AKV (Planung und Organisation)

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Mit AKV bzw. AKV-Prinzip wird eine Technik zur Analyse und Darstellung von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten einer Person bzw. ihrer Rolle oder Stelle bezeichnet.

Idealerweise stehen die drei Komponenten im Gleichgewicht, d.h. die Kompetenzen und Verantwortlichkeiten müssen ausreichend sein, um die gestellten Aufgaben erfüllen zu können (Kongruenzprinzip der Organisation). Mit der AKV-Technik können Über- und Unterversorgungen aufgedeckt werden.

Andererseits kann die AKV-Darstellung der Spezifizierung und Dokumentation der Vereinbarungen mit den Beteiligten dienen.

Beispiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rolle Aufgaben Kompetenzen Verantwortung
Auftraggeber Kontrolle des Projektfortschritts Projekt abbrechen Verträglichkeit des Projekts mit der aktuellen Unternehmensstrategie
Projektleiter Gesamtprojekt leiten Unterschriftsvollmacht bis 100.000 € Zeit-, Kosten- und Qualitätsziele für Gesamtprojekt
Teilprojektleiter TP1 Teilprojekt TP1 leiten Unterschriftsvollmacht bis 10.000 € Zeit-, Kosten- und Qualitätsziele für Teilprojekt TP1

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinrich Kessler, Georg Winkelhofer: Projektmanagement: Leitfaden zur Steuerung und Führung von Projekten. Springer, 2004, ISBN 9783540204442 Online