Abbrechen

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Der Begriff Abbrechen wird im militärischen Sprachgebrauch in verschiedenen Zusammenhängen benutzt.

  • Abbrechen eines Gefechts: Der Führer einer Gefechtspartei entschließt sich dazu das Gefecht abzubrechen, wenn er in der Fortführung des Gefechts keinen Vorteil mehr erkennt und er die Möglichkeit sieht, sich vom Feind zu lösen. Dazu werden die im Gefecht stehenden Truppen möglichst unter Überwachung dahinter stehender Truppen langsam zurückgenommen. Nach Abebben der Gefechtstätigkeit kann die Truppe das Gefechtsfeld verlassen oder zur Beobachtung des Gegners verbleiben. Drängt der Feind zu stark nach, kann das Gefecht nicht abgebrochen werden und der Kampf lebt wieder auf.
  • Exerzieren, Formaldienst: Bis 1914 gab es in den deutschen Streitkräften den Kommandoteil Abbrechen, um eine Formveränderung angetretener oder marschierender Truppen zu befehlen. Der entsprechende Kommandoteil an eine angetretene Kompanie konnte zum Beispiel lauten: In Gruppen nach rechts abbrechen. Daraufhin nahmen die Soldaten eine Marschformation ein, bei der die Gruppen in zwei Gliedern über den rechten Flügel abmarschierten. Diese Art der Formveränderung kann heute noch bei den Paraden der britischen Garden zum Geburtstag der Königin beobachtet werden.
  • Im 18. und 19. Jahrhundert wurde unter dem Begriff das Verkürzen der Front einer Einheit verstanden. Aus der Linientaktik entstand dadurch eine geöffnete Kolonne, aus der breiteren Kolonne eine schmälere.
  • Ein Kriegsschiff demontieren, rückbauen und verschrotten.
  • Feuerkommando der Artillerie, auf das hin die Entfernung durch Rohrsenkung oder geringere Ladung um die entsprechende Entfernung verkürzt wird.

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