Absurdität

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Dieser Artikel bezieht sich auf Absurdität als Widersinnigkeit. Weitere Bedeutungen sind unter Absurd (Begriffsklärung) zu finden.


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Begründung: Es handelt sich hierbei um eine reine Worterklärung (Wikipedia ist kein Wörterbuch). Die aufgezählten Phänomene (die im übrigen konzeptionell nichts miteinander zu tun haben) lassen sich in Absurd (Begriffsklärung) integrieren. --Lucius Castus (Diskussion) 13:11, 7. Sep. 2017 (CEST)

Absurdität (von lat. absurditas in derselben Bedeutung, zu absurdus = „misstönend“, übertragen auch: „ungereimt“, „unfähig“, „ungeschickt“) bezeichnet etwas Widersinniges oder Unsinniges.[1]

Das kann ein außergewöhnliches, abstruses, der Logik widersprechendes oder seltsames Vorkommnis oder Phänomen sein, dem der Verstand des Einzelnen entgegen seiner Gewohnheit keinen Sinn, keine Bedeutung zu verleihen mag.[2]

Zwei altertümliche Synonyme sind Aberwitz und Irrwitz. Zu deren Etymologie siehe den Artikel Witz.

Absurdität in Kunst und Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 20. Jahrhundert brachte Absurdes Theater die Sinnlosigkeit, unsinnige Handlungen, sinnlose Ereignisse, dem gesunden Menschenverstand Widersprechendes, auch auf die Bühne.

Das Absurde ist ein zentraler Begriff in der Philosophie von Albert Camus und beschreibt die Konstellation zwischen dem Sinn suchenden Menschen und der sinnverneinenden Welt.

Autoren, in deren Denken der Begriff des Absurden eine wichtige Rolle spielt(e):

Intellektuelle Strömungen, in denen der Begriff des Absurden eine wichtige Rolle spielt(e):

Weitere Verwendungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Absurdität wird teilweise auch in der Werbung verwendet, siehe absurde Werbung.

Zitat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Das Absurde hat nur insofern einen Sinn, als man sich nicht mit ihm abfindet.“

Albert Camus: Der Mythos des Sisyphos

„Das Absurde, mit Geschmack dargestellt, erregt Widerwillen und Bewunderung.“

Johann Wolfgang von Goethe: Maximen und Reflexionen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Duden-online
  2. online Pierer's Universal-Lexikon, Band 1. Altenburg 1857, S. 58