Abtei Saint-Félix-de-Montceau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Abtei Saint-Félix-de-Montceau war vom 11. bis 12. Jahrhundert ein Kloster der Benediktinerinnen, vom 12. bis 15. Jahrhundert der Zisterzienserinnen und, bis zur Auflösung durch die Französische Revolution 1791, wieder der Benediktinerinnen in Gigean im Département Hérault (Frankreich).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ruine der Abteikirche

Die seit dem 11. Jahrhundert im Bistum Maguelone zwischen Gigean und Frontignan auf dem Höhenrücken Gardiole am Thau-See existierende Nonnenabtei Saint-Félix-de-Montceau (fälschlich auch: Saint-Félix-de-Monceau) ging 1169 vom Benediktinerorden zum Zisterzienserorden über. Ende des 13. Jahrhunderts wurde die (heute als Ruine erhaltene) gotische Abteikirche gebaut. Im 15. Jahrhundert wurde der Konvent wieder benediktinisch und wechselte 1514 aus Sicherheitsgründen in die Stadt Gigean, wo das Kloster 1791 durch die Französische Revolution aufgelöst wurde und heute keine Reste mehr vorhanden sind. Das Ruinenfeld im Gardiolemassiv, das seit 1953 unter Denkmalschutz steht, wurde ab 1970 auf Initiative von Luc Routier durch einen eigens gegründeten Verein (Association de sauvegarde de l'Abbaye Saint-Félix de Montceau) renoviert, der auch ein Museum plant. Als Besonderheit wurde ein Klostergarten eingerichtet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Emile Hollier: Histoire de l'abbaye de Gigean, Saint-Félix-de-Montceau. Pézenas 1925. 238 Seiten.
  • Bernard Peugniez: Le Guide Routier de l’Europe Cistercienne. Editions du Signe, Strassburg 2012, S. 183 ("Montceau, Saint-Félix-de"), S. 1130 ("Félix, St-, de Monceau", sic !), S. 1132 (Gigean, St-Félix-de-Monceau, sic ! auch alphabetisch falsch eingeordnet).
  • Gereon Christoph Maria Becking: Zisterzienserklöster in Europa. Kartensammlung. Lukas Verlag, Berlin 2000, S. 83A ("Gigean"), S. 95 ("Gigean, S. Felix de Monceau", sic!), S. 105 ("S. Felix de Monceau", sic!, "Gigean").
  • Philippe Méry: Abbayes, prieurés et couvents de France. Editions du Crapaud, La Roche-sur-Yon 2013, S. 255 ("Monceau", sic !).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 43° 29′ 14,2″ N, 3° 43′ 34,2″ O