Benediktinerinnen

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Benediktinerin im Habit (ohne Kukulle), Abbildung in English Monastic Life, 1904

Benediktinerinnen, Ordenskürzel OSB, lateinisch Ordo Sancti Benedicti, sind Ordensfrauen, die nach der Regel des hl. Benedikt leben.

Der Überlieferung nach gehen die benediktinischen Frauenklöster auf die heilige Scholastika, die Zwillingsschwester des heiligen Benedikt von Nursia, und damit auf das 6. Jahrhundert zurück. Scholastika wird in der Vita des hl. Benedikt als geweihte Jungfrau erwähnt; ob sie in einem Kloster lebte, dessen Gemeinschaft nach der Benediktsregel lebte und damit als Benediktinerin gilt, kann daraus nicht abgeleitet werden.

Kreuzgang der Benedikterinnen vom Kloster der heiligen Jungfrau in Petrópolis

Die meisten Benediktinerinnen leben als Nonnen in der Klausur. Es gibt allerdings seit dem 20. Jahrhundert auch einige nicht-klausurierte Gemeinschaften, deren Mitglieder Arbeiten außerhalb des Klosters übernehmen, wie etwa die Missionsbenediktinerinnen und die Kommunität Venio. Fast alle Benediktinerinnenklöster im deutschsprachigen Raum gehören Kongregationen an, etwa der Beuroner Kongregation, der Föderation der Bayerischen Benediktinerinnenabteien, den Benediktinerinnen vom Heiligsten Sakrament, den Benediktinerinnen der Anbetung und den Benediktinerinnen von St. Lioba.

Benediktinische oder benediktinisch orientierte Frauengemeinschaften gibt es auch in der anglikanischen und in der evangelischen Kirche (z. B. Communität Casteller Ring).

Ordensheilige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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