Actibump

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Actibump

Actibump ist ein in Schweden entwickeltes System, das Autofahrer auf Straßen zu mäßigem Tempo zwingen soll.[1] Seit 2011 ist es in der Nähe einer McDonald’s-Filiale in Linköping im Einsatz und wurde nach ersten Erfolgen auch in weiteren schwedischen Straßen installiert;[2] außerdem soll es in Tschechien eingesetzt werden.[3]

Das System beruht auf Stahlplatten, die sich sehr schnell um vier Zentimeter absenken, wenn sich ein Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit nähert. Der Erziehungseffekt wird dadurch erzielt, dass der Fahrer beim Passieren ein unschönes Poltern vernimmt. Durch diese elektrische Fallgrube soll der Anteil der Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit von 70 auf 20 Prozent zurückgegangen sein.[1]

Im Juni 2019 gab die Stadt Hanau bekannt, dass sie das System als erste deutsche Stadt installieren möchte.[4] Nach genauerer Prüfung nahm die Stadt jedoch von einer Realisierung Abstand.[5]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Actibump: Hightech-Schlagloch soll Raser stoppen. In: ingenieur.de. 2. Juni 2014, abgerufen am 4. Januar 2021.
  2. Farthinder sprider sig söderut. (Nicht mehr online verfügbar.) In: corren.se. 10. Januar 2014, archiviert vom Original am 23. September 2015; abgerufen am 4. Januar 2021 (schwedisch).
  3. Úřední buzerace: Actibump - víc škody než užitku. In: svetmotoru.auto.cz. 12. November 2013, abgerufen am 4. Januar 2021 (tschechisch).
  4. Actibump: Stadt Hanau will Raser mit "Schlagloch"-Tempofalle ausbremsen. In: heise online. 6. Juni 2019, abgerufen am 4. Januar 2021.
  5. Doch kein künstliches Schlagloch für fast 50.000 Euro. In: steuerzahler.de. Bund der Steuerzahler Deutschland, abgerufen am 4. Januar 2021.