Akazienfaser

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Akazienfasern werden aus dem getrockneten Milchsaft der Akazie hergestellt. Chemisch handelt es sich dabei um Arabinogalactan. Akazienfasern, die kein eigenes Aroma aufweisen, werden in der Lebensmittelindustrie als Füll- und Bindestoff, sowie in Getränken oder Lebensmitteln als Ballaststoff genutzt.[1][2] In der veganen und vegetarischer Ernährung kann es als Ersatzstoff zu tierischen Bindemitteln genutzt werden. Außerdem wird es im Reformhaus-Bereich als Nahrungsergänzungsmittel verkauft.[3]

In klinischen Tests wurde eine bifidogene Wirkung nachgewiesen.[4]

Herstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Herstellung von Akazienfasern, wird der in der Sahelzone und Australien beheimatete Baum durch einen Schnitt oder eine Bohrung angezapft. Der dabei austretende Milchsaft wird aufgefangen, gereinigt, getrocknet und zermahlen.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Anwendungsbereiche von Fruchtfasern, auf herbafood.de, abgerufen am 15. Juni 2018
  2. Hohes-C Plus Ballaststoffe,auf Hohesc.de, abgerufen am 15. Juni 2018
  3. a b Akazienfaser. (PDF) In: Schriftenreihe natur & therapie. Verein Netzwerk Gesundheit, natur & therapie, abgerufen am 15. Juni 2018.
  4. Wirksamkeit bewiesen in: prozesstechnik online vom 1. April 2001; abgerufen am 16. Juni 2018