Alan Ayckbourn

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Alan Ayckbourn im April 2010
Das Stephen Joseph Theatre in Scarborough

Alan Ayckbourn, CBE (* 12. April 1939 in Hampstead, London) ist ein britischer Autor von Theaterkomödien.

Werk[Bearbeiten]

Alan Ayckbourn schrieb bereits im Alter von zehn Jahren Stücke, begann allerdings Ende der 1950er Jahre als Schauspieler seine Theaterkarriere. Mittlerweile hat Ayckbourn mehr als 70 Theaterstücke geschrieben und gilt als einer der erfolgreichsten Komödienautoren der neueren Zeit in Europa. Seine Theaterstücke wurden in vierzig Sprachen übersetzt. Zugleich arbeitete Ayckbourn als Regisseur.

Ayckbourns Werke enthüllen meist menschliche Schwächen der englischen oberen Mittelschicht im Umgang miteinander. Ayckbourn gilt auch als Meister der Farce.

Ayckbourn überrage alle zeitgenössischen Dramatiker, so der British Council und die Einschätzung von Gerd Dose.

Kommentare über Alan Ayckbourn und seine Werke[Bearbeiten]

  • Ayckbourn ... schreibt über die Mühen der modernen Menschheit, den Pleuelstangen, Zahnrädern, Kolben des "großen Mechanismus" auszuweichen. Wo Shakespeare die Menschen exemplarisch fallen lässt, sieht Ayckbourn sie alltäglich hüpfen, stolpern und tanzen. Wo bei Shakespeare die Männer Macht und Bedeutung haben, sind bei Ayckbourn längst die Frauen Trägerinnen der Potenz und des Lebenswillens. In seinem Werk finden wir Damen vom Schlag Camilla Parker Bowles'; seine Männer sind einfühlsame, zaudernde Wichte.–. [1]

Stücke[Bearbeiten]

Fast alle Stücke Ayckbourns wurden im Stephen Joseph Theatre in Scarborough erstaufgeführt. Dort ist Ayckbourn künstlerischer Leiter (Artistic Director).

Texte[Bearbeiten]

  • The Crafty Art of Playmaking, London 2002
  • Theaterhandwerk – 101 selbstverständliche Regeln zum Schreiben und Inszenieren, Berlin, Alexander Verlag, 2006

Verfilmungen[Bearbeiten]

  • 1988: Alles nur Theater (A chorus of disapproval) – Regie: Michael Winner
  • 1993: Smoking / No Smoking – Regie: Alain Resnais – Vorlage: Bühnenstücke Intimate Exchanges
  • 1997: Hering auf der Hose (Rache ist süß) (The revenger’s comedies) – Regie: Malcolm Mowbray
  • 2006: Herzen (Cœurs) – Regie: Alain Resnais – nach dem Stück Private Fears in Public Places

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. (DIE ZEIT)