Alan Mulally

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Alan Mulally

Alan Roger Mulally (* 4. August 1945 in Oakland, Kalifornien) ist ein amerikanischer Ingenieur und Manager. Er ist gegenwärtig der Präsident und CEO der Ford Motor Company.

Ende 2008 trat Alan Mulally zusammen mit den CEOs von GM (Rick Wagoner) und Chrysler (Robert Nardelli) vor einen Ausschuss des US-Senats, um von der US-Regierung zur Abwendung der drohenden Zahlungsunfähigkeit Rettungsgeld zu erbitten [1], wobei FORD als einziger der drei nicht direkt von der Pleite bedroht war und nur für den Fall, dass die Rezession länger als erwartet anhalten würde, eine Bürgschaft erbat. Dies trat jedoch nie ein, da Mulally für einen solchen Fall bereits vorgesorgt hatte. Die CEOs wurden vor dem Senat wegen verfehlter Modellpolitik, jahrelangem Lobbyismus gegen schärfere Verbrauchsrichtlinien (US-amerikanische CAFE-Gesetzgebung) und der Anreise mit eigenen Firmenjets heftig kritisiert. Auch hier bezog sich der Vorwurf nur teilweise (Jet) auf Ford.

Mulally war vorher der executive Vizepräsident von Boeing und der CEO der Boeing Commercial Airplanes (BCA). Mulally begann seine Karriere bei Boeing als Ingenieur 1969. Ihm werden zu großen Teilen die Restrukturierungen bei BCA und das Wiedererstarken Boeings gegenüber Airbus bis zur Mitte der 2000er zugeschrieben.

Mulally graduierte an der University of Kansas im Jahre 1969 als Master of Science als Luft- und Raumfahrt Ingenieur. Er erlangte ebenfalls den Master-Abschluss im Management (S.M.) von der MIT Sloan School of Management im Jahre 1982.

Er hat drei Söhne (Christopher, Timothy, und Peter), zwei Töchter (Amanda and Molly) und ist verheiratet mit Jane „Nicki“ geb. Connell.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. New Auto Rescue Plan Focuses on Oversight, The Washington Post. 7. Dezember 2008. Abgerufen am 14. Januar 2009. 

Weblinks[Bearbeiten]