Alexander Kips

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Landschaft auf Zypern mit Jäger, 1887

Alexander Kips (* 22. Juli 1858 in Berlin; † 6. Mai 1910 in Berlin) war ein deutscher Maler und insbesondere Porzellanmaler. Er war von 1886 bis 1908 künstlerischer Leiter der Königlichen Porzellanmanufaktur Berlin. Sein Bruder war der Kunstmaler Erich Kips.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Besuch der Lehranstalt des Kunstgewerbemuseums wurde Kips vom Historienmaler Ernst Johan Schaller in Berlin ausgebildet.[1] Kips entwarf als künstlerischer Leiter der königlichen Porzellanmanufaktur Berlin von 1886 bis 1908 Landschaften und Skizzen. In den Jahren 1883 bis 1885 unternahm Kips Studienreisen nach Griechenland, Kleinasien und Italien, die ihn unter anderem nach Olevano führten. 1886 wurde er als künstlerischer Leiter an die Berliner Porzellanmanufaktur berufen, der er durch Porzellanfliesenmalerei zu neuem Aufschwung verhalf und das Geschehen der Manufaktur formend beeinflusste. Im Jahr 1891 erhielt Kips den Professorentitel verliehen.[2] 1893 nahm er an der Weltausstellung in Chicago teil.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schlichting, Max: Hundert Jahre Berliner Kunst. Eigenverlag, Berlin 1929, S. 106.
  2. Personalnachrichten. In: Ulrich Thieme, Richard Graul (Hrsg.): Kunstchronik. Wochenschrift für Kunst und Kunstgewerbe. Band 2, Nr. 11, Januar 1891, S. 217.