Aluminiumammoniumsulfat-Dodecahydrat

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Strukturformel
Aluminiumion Ammoniumion \mathrm{ \ \Biggl[}Sulfation\mathrm{ \ \!\ \Biggr]_2} • 12 H2O
Allgemeines
Name Aluminiumammoniumsulfat-Dodecahydrat
Andere Namen

Ammoniumalaun

Summenformel NH4Al(SO4)2 · 12 H2O
CAS-Nummer 7784-26-1
PubChem 62668
Kurzbeschreibung

farb- und geruchlose Kristalle[1]

Eigenschaften
Molare Masse 453,33 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,64 g·cm−3[1]

Schmelzpunkt

93,5 °C[2]

Löslichkeit

150 g·l−1 in Wasser (20 °C)[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338 [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [3][1]
Reizend
Reizend
(Xi)
R- und S-Sätze R: 36/37/38
S: 26​‐​36
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Aluminiumammoniumsulfat-Dodecahydrat, Summenformel: NH4Al(SO4)2 · 12 H2O, Trivialname: Ammoniumalaun, als Inhaltsstoff von Kosmetika auch als Ammonium Alum bezeichnet, ist ein Ammonium-Aluminium-Doppelsalz, das Kristallwasser enthält. Es bildet wasserlösliche, farblose kubische Kristalle mit einer relativen Molekülmasse Mr von 453,33, einer Dichte von 1,64 g/cm³ und einem Schmelzpunkt von 93,5 °C.

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ammoniumalaun findet vielfältige Verwendung, unter anderem in Deodorants, der Papierindustrie, der Gerberei, zur Wasserreinigung oder Herstellung von Ätz- oder Flammschutzmitteln, in der Medizin als Adstringens und in der Kosmetikindustrie als sogenanntes "Deokristall". In der Lebensmittelindustrie wird es als Festigungsmittel und Stabilisator eingesetzt. Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff unter der Bezeichnung E 523 zugelassen mit einer erlaubten Tagesdosis von einem Milligramm Aluminium pro Kilogramm Körpergewicht.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alaunstein

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Eintrag zu CAS-Nr. 7784-26-1 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 23. August 2011 (JavaScript erforderlich).
  2.  Otto Helmboldt, L. Keith Hudson, Chanakya Misra, Karl Wefers, Wolfgang Heck: Aluminum Compounds, Inorganic. In: Ullmann's Encyclopedia of Industrial Chemistry. Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, 2000-01-01, ISBN 9783527306732, doi:10.1002/14356007.a01_527.pub2 (http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14356007.a01_527.pub2/abstract, abgerufen am 3. April 2016).
  3. Für Stoffe ist seit dem 1. Dezember 2012, für Gemische seit dem 1. Juni 2015 nur noch die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung gültig. Die EU-Gefahrstoffkennzeichnung ist daher nur noch auf Gebinden zulässig, welche vor diesen Daten in Verkehr gebracht wurden.