Aminocyclopropancarbonsäure

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Strukturformel
Strukturformel der 1-Aminocyclopropan-1-carbonsäure
Allgemeines
Name Aminocyclopropancarbonsäure
Andere Namen

ACC

Summenformel C4H7NO2
CAS-Nummer 22059-21-8
Eigenschaften
Molare Masse 101,1 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

229 °C[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338 [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [2][1]
Reizend
Reizend
(Xi)
R- und S-Sätze R: 36/37/38
S: 26​‐​36
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Die 1-Aminocyclopropan-1-carbonsäure (ACC) ist ein Zwischenprodukt bei der Biosynthese des Pflanzenhormons Ethylen. Ausgangspunkt für ihre Synthese ist die Aminosäure Methionin. Die Biosynthese wird im Detail unter Ethylen beschrieben. ACC wirkt auch als partieller Agonist am tierischen NMDA-Rezeptor.[3] Seine CAS-Nummer ist 22059-21-8.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Datenblatt Aminocyclopropancarbonsäure bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 8. März 2011 (PDF).Vorlage:Sigma-Aldrich/Name nicht angegeben
  2. Für Stoffe ist seit dem 1. Dezember 2012, für Gemische seit dem 1. Juni 2015 nur noch die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Die EU-Gefahrstoffkennzeichnung ist nur noch auf Altbeständen zu finden und von rein historischem Interesse.
  3. A. Inanobe, H. Furukawa, E. Gouaux: Mechanism of Partial Agonist Action at the NR1 Subunit of NMDA Receptors. In: Neuron 47, S. 71–84 (2005)