Anke Johannsen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Anke Johannsen
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Keine Belege oder Einzelnachweise

Anke Johannsen (* 15. Juni 1981 in Siegburg) ist eine deutsche Sängerin, Pianistin und Komponistin aus Duisburg.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Anfängen als Sängerin und Keyboarderin in diversen Bands und Musicals startete Anke Johannsen 2005 eine Solokarriere als Pianistin und Sängerin. Noch im selben Jahr tourte sie durch die USA und veröffentlichte ihr erstes Album „More than It Seems“ mit Eigenkompositionen.

2006 brachte sie in Kooperation mit der amerikanischen Firma CD Baby „Days of Music“, ein Piano-Album mit eigenen Improvisationen und Kompositionen, auf den Markt.

Nach Veröffentlichung ihrer Single „Love Will Always Find A Way“ folgte eine Tour mit Tunde Baiyewu, ehemals Sänger der Lighthouse Family, bei der Anke Johannsen Tunde als Pianistin und Sängerin begleitete.

Mit soulig angehauchtem Jazz-Pop, aussagekräftigen Texten und einer Stimme mit hohem Wiedererkennungswert erreichte Anke Johannsen durch verschiedene Radio- und TV-Auftritte („Connys Radioshow“/Radio Leverkusen, „Guten Abend Baden-Württemberg“/SWR1, „Heimattour“/Center TV, Studio 47) nationale Aufmerksamkeit. Auftritte im europäischen Ausland sowie in den USA, Afrika und Asien brachten Anke Johannsen auch über die deutschen Landesgrenzen hinaus Bekanntheit. Bis heute bereist Anke Johannsen in unregelmäßigen Abständen diese Länder. Dazu gehört seit 2011 auch der Libanon, den sie mittlerweile viermal für Konzertreisen bereist hat. [1]

2009 schrieb und veröffentlichte Anke Johannsen erstmals einen deutschen Titel: „Greif nach den Sternen“ begleitete die Medienkampagne eines Softdrinks.

Von 2010 bis 2014 tourte die Künstlerin mit eigener Band („Anke Johannsen Band“) bestehend aus: Andreas Reinhard - Bass, Jens Otto - Schlagzeug. Das Trio, das manchmal durch einen Gitarristen erweitert wurde, spielte ausschließlich eigene Musik mit sowohl deutschen als auch englischen Texten. Der Stil ließ sich mit einer Mischung aus Jazz, Pop und Soul umschreiben.

Im August 2011 nahm sie mit dieser Besetzung ihr Album „Es war einmal...“ auf, dessen offizielle Veröffentlichung am 3. Februar 2012 erfolgte. Als Single wurde der Song „Wiedersehen“ ausgekoppelt. Teilfinanziert wurde dieses Album durch Crowdfunding, was der Band Berichterstattungen im WDR („Lokalzeit Ruhr“) und ZDF („Volle Kanne“) einbrachte.

2012 komponierte und produzierte sie eine Warteschleife für die R+V BKK in Wiesbaden. Sowohl der Song als auch das für Social-Media-Zwecke erstellte Video erlangten deutschlandweite Beachtung. [2]

Im August 2012 nahm Anke Johannsen ihr Pianoalbum „Auf dem Seil“ auf, das sie im Oktober desselben Jahres veröffentlichte.

Bei ihrer USA-Reise im Oktober 2012 trat Anke Johannsen unter anderem mit dem Gitarristen Rodney Jones und der Flötistin Mindy Canter auf.

Im Januar 2013 wurde die Anke Johannsen Band als „Act des Monats“ im deutschlandweiten Musiker-Fachmagazin Gitarre & Bass vorgestellt.

Im April 2013 produzierte Anke Johannsen gemeinsamem mit ihrem Musikerkollegen Jens Otto unter Beteiligung von 30 Mitwirkenden einen Kurzfilm zum Thema Mut. [3]

Im Sommer desselben Jahres kam es zu einer Kooperation mit dem Duisburger Buchautor Robert Tonks. In Anlehnung an Tonks' Buch "Denglisch in Pool Position: English makes German Werbung funny! 2" entstand der Song "Pool Position", zu dem sie gemeinsam ein Musikvideo produzierten. [4]

Im selben Sommer veröffentlichte Anke Johannsen ihren Song "Who Says". Song und das dazugehörige Musikvideo produzierte sie dabei erstmals komplett in Eigenregie. Die Dreharbeiten dazu fanden in Duisburg sowie auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof in Berlin statt.

Im April 2014 veröffentlichte die Anke Johannsen Band ihr Live-Album „To Make You Happy“, das sie bei Konzerten im Winter 2013/2014 mitschnitt. Der Titel dieses Albums wurde in Anlehnung an die Motivation der Künstlerin gewählt, ihr Publikum stets glücklich zu machen.

Im Mai 2014 strahlte der WDR Duisburg ein Porträt über Anke Johannsen aus, für das der Song "Schon allein für den Mond" als Aufhänger diente. Der Song beschreibt Anke Johannsens Ankommen in ihrer Wahlheimat Duisburg, zu der sie sich öffentlich mit Begeisterung bekennt.

Seit 2014 widmet sich Anke Johannsen Kompositionen und Produktionen außerhalb der Band. Dazu gehören Musik-Produktionen in einer KiTa und in einer Förderschule, wowie Musik-Video-Produktionen für Auftraggeber. Live ist die Künstlerin vermehrt in Vorträgen, Workshops und "Künstlerischen Interventionen" erleben. Darin verbindet sie Texte, Bilder und Musik miteinander und widmet sich dem Potential von Kreativität.

Seit 2015 schreibt Anke Johannsen Gedichte, die sie auf ihrer Homepage veröffentlicht, sowie an ihrem ersten Buch.

Im Februar 2016 nahm Anke Johannsen gemeinsam mit ihrem Bruder Knud (Saxophon) ein Album auf, das unter den Namen "Lifetime Sessions" veröffentlicht wurde.

Im Frühjahr 2016 entstand in Kooperation mit der Stadt Duisburg und der niederländischen Organisation Exoduscomité eine Musik-Video-Collage zum Thema "Stille Helden". Inspiriert war dieses Projekt durch niederländische und deutsche Menschen aus der Endphase des Zweiten Weltkrieges und dem Wiederaufbau, würdigt aber auch Menschen aus unserer Zeit, die im entscheidenden Moment das Richtige tun oder immer etwas mehr tun, als sie müssten. Der Video-Clip illustriert den Song mit deutschen und niederländischen Kurztexten und historischen Fotos.

Im Sommer desselben Jahres veröffentlichte sie das Musikvideo "I run with the Power of 1000 Horses", das in Kooperation mit anderen Duisburgern entstand und sich der Liebe zum Laufen widmet. Als Inspiration dazu diente Anke Johannsen der Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg, den sie zuvor absolviert hatte. [5]

Seit Anfang 2017 arbeitet Anke Johannsen an ihrem nächsten Album » Zugvögel «, das sie erneut durch Crowdfunding finanziert. Bei der Entstehung der Kompositionen bezieht sie ihre sog. "Albumpaten" mit ein, indem sie mit einer Auswahl von ihnen Zug-Interviews durchführt, deren Inhalte als Grundlage für die Musik und Texte dienen. Die Songs "AkzepTanz" und "Wenn die neuen Zeiten anbrechen" wurden im November 2017 als Single-Auskopplungen veröffentlicht. [6]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • More than It Seems (2005)
  • Days of Music (2006)
  • Es war einmal... (2012)
  • Auf dem Seil (2012)
  • To Make You Happy (2014)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Love Will Always Find a Way (2007)
  • Greif nach den Sternen (2008/2009)
  • Wiedersehen (2012)
  • Pool Position (2013)
  • Who Says (2013)
  • AkzepTanz (2017)
  • Wenn die neuen Zeiten anbrechen (2017)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Musikerin im Libanon unterwegs. (waz.de [abgerufen am 3. Januar 2018]).
  2. Keine Langeweile bei der Warteschleife der R+V BKK - R+V Blog. In: R+V Blog. 21. November 2012 (ruv-blog.de [abgerufen am 3. Januar 2018]).
  3. 30 Akteure bewiesen „MUT“. (waz.de [abgerufen am 3. Januar 2018]).
  4. ROBERT TONKS + ANKE JOHANNSEN: JETZT BEKOMMT DENGLISCH EINEN SONG! Abgerufen am 3. Januar 2018.
  5. Thomas Richter: Ein Hit für alle Langlauf-Freunde "made in Duisburg". (waz.de [abgerufen am 3. Januar 2018]).
  6. Olaf Reifegerste: Das Porträt Anke Johannsen: 'Zugvögel' suchen Albumpaten. Abgerufen am 3. Januar 2018.