Annaberger Haubenstrupphuhn

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Annaberger Haubenstrupphuhn
BDRG - Standard Nr.
Herkunft Annaberg im Erzgebirge
Jahr 1957
Farbe weiß; schwarz; swarzweiß gescheckt
Gewicht Hahn 1,5 kg

Henne 1,3 kg

Legeleistung im Jahr 120 Eier
Eierschalenfarbe weiß bis gelb
Eiergewicht 46 g
Liste der Hühnerrassen

Das Annaberger Haubenstrupphuhn ist eine im Jahre 1957 im erzgebirgischen Annaberg gezüchtete Haushuhnrasse. Ausgangsrassen waren das Chabos, das Seidenhuhn, Brabanter und die Appenzeller Spitzhauben.[1] Die Rasse ist nur in Deutschland und dort nur sehr wenig verbreitet.

Dieses leichte Landhuhn zeichnet sich durch ein imposantes Erscheinungsbild mit Struppfedern und einer Spitzhaube aus. Diese Struppfiedrigkeit ist gemeinsam mit der nach oben hin etwas breiter werdenden Haube bei Hühnerrassen sehr ungewöhnlich. Die struppige Wirkung entsteht durch eine leicht angerollte, rückwärtige Krämmung der Federn.[1]

Das Huhn benötigt einen großen Auslauf und in diesem Unterstellmöglichkeiten, da es ob der Struppfedern nässeempfindlich ist.

Eine Zwergform existiert nicht.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Schmidt und Proll, S. 13

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans-Joachim Schille, Josef Wolters (Abbildungen): Lexikon der Hühner. Komet, Köln, ISBN 3-89836-447-X.
  • Horst Schmidt, Rudi Proll: Taschenatlas Hühner und Zwerghühner. Ulmer, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4617-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]