Anni Lanz

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Anni Lanz (2005)

Anni Lanz (* 1945) ist eine Schweizer Menschenrechts-Aktivistin mit Fokus auf die Flüchtlingspolitik der Schweiz. Heute ist sie aktiv in der Flüchtlingshilfeorganisation Solidarité sans frontières.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anni Lanz lernte an der Kunstgewerbeschule Basel. Später studierte sie Soziologie an den Universitäten von Zürich und Basel.[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004 erhielt Anni Lanz die Ehrendoktorwürde der Juristischen Fakultät der Universität Basel.[2] "Die juristische Fakultät würdigt damit den unermüdlichen Einsatz von Anni Lanz für die Umsetzung der Menschenreche auf nationaler und internationaler Ebene, insbesondere im Bereich des Asylrechts und der Frauenrechte. In der Laudatio heisst es, dass Frau Lanz in ihrer beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeit das Recht konsequent in den Dienst an realen Menschen stellt und neben ihrer Lobbyarbeit jederzeit auch konkrete Hilfe leistet." (Zitat)[3]

Ihr Engagement wurde ebenfalls gewürdigt, als sie beim Projekt 1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005 als eine von fünf Schweizer Frauen nominiert wurde.[4]

2007 hat Anni Lanz den Fischhof-Preis erhalten, der vergeben wird von der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) und der Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz (GMS).[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Rockenbach und Amir Mustedanagic: Mein Ideal? Davor habe ich Angst. In: Tageswoche. 7. November 2013, abgerufen am 8. April 2018.
  2. Liste der Ehrenpromotionen der Juristischen Fakultät der Uni Basel. Abgerufen am 8. April 2018.
  3. Ehrendoktor für Anni Lanz. Abgerufen am 8. April 2018. (Archiv der Informationsplattform humanrights.ch)
  4. 1000 FriedensFrauen Weltweit. Anni Lanz. Abgerufen am 8. April 2018. (deutsche Digitalfassung von 1000 PeaceWomen Across the Globe, Serie: Kontrast Book, Verlag Scalo, Zürich 2005)
  5. Fischhof-Preis. Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA), abgerufen im 13. August 2010.