Schweizer Franken

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CHF ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unter CHF (Begriffsklärung) aufgeführt.
Schweizer Franken
1 Schweizer Franken
Staat: SchweizSchweiz Schweiz
LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein

ItalienItalien Campione d’Italia
DeutschlandDeutschland Büsingen am Hochrhein (de facto)

Unterteilung: 100 Rappen
ISO-4217-Code: CHF
Abkürzung: Fr., SFr., CHF
Wechselkurs:
(29. Juli 2015)

1 EUR = 1,0622 CHF
1 CHF = 0,94144 EUR

1 CHF = 0,664 GBP
1 CHF = 128,51 JPY
1 CHF = 1,0384 USD

Der Schweizer Franken (schweizerhochdeutsch auch Schweizerfranken geschrieben, französisch franc suisse, italienisch franco svizzero, rätoromanisch franc svizzer) ist die Währung der Schweizerischen Eidgenossenschaft und des Fürstentums Liechtenstein. Er wird in 100 Rappen (französisch centimes, italienisch centesimi, rätoromanisch raps) unterteilt. Seine ISO-Abkürzung ist CHF, das Währungszeichen Fr., für Rappenbeträge wird das Kürzel Rp. (französisch Cts.) benutzt.

Ausserdem ist der Schweizer Franken die amtliche Währung in der italienischen Exklave Campione d’Italia; in Büsingen am Hochrhein, der deutschen Exklave in der Schweiz, wird überwiegend mit Schweizer Franken gezahlt, obwohl der Euro gesetzliches Zahlungsmittel ist.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat aufgrund einer lang anhaltenden Überbewertung des Schweizer Frankens im September 2011 einen Mindestkurs von 1.00 EUR = 1.20 CHF festgelegt.[1][2] Am 15. Januar 2015 hob sie den Mindestkurs per sofort auf.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Die ersten Schweizer-Franken-Münzen von 1850
Die gegenwärtigen Münzen in der Prägung von 1995

Bis zur Gründung der Helvetischen Republik im Jahr 1798 war die Ausgabe von Münzen Sache der Kantone (Orte), Städte, Abteien und einzelner Herrschaften. 1798 wurde von den Franzosen eine einheitliche Frankenwährung (französisch: «franc de Suisse») eingeführt. Ein Franken entsprach 10 bernischen Batzen oder 6,614 Gramm reinem Silber oder 1,4597 französischen Franken. Unterteilt war die Währung in 10 Batzen oder 100 Rappen.

Mit der Mediation von 1803 ging die Münzhoheit an die Kantone zurück. Die Tagsatzung legte allerdings den Schweizer Franken (nun auf 6,77025 Gramm Feinsilber oder 1,5 französische Francs festgesetzt) als einheitliche Währung fest. Die Kurantmünzen der Kantone orientierten sich an dieser Einheit, während die Scheidemünzen oft noch in den alten Einheiten geprägt wurden.

Nachdem 1848 die Schweiz als Bundesstaat geschaffen worden war, war wieder der Bund für die Währung zuständig. Mit dem «Bundesgesetz über das eidgenössische Münzwesen» vom 7. Mai 1850 wurde der Franken, der sich nun am französischen (Silber-)Franc orientierte, als Währung der Schweiz eingeführt. Ab 1850 wurden neue Münzen geprägt und im Jahr darauf herausgegeben. Am Rand des Münzbildes der Schweizer Franken von 1850 und 1851 befindet sich die Signatur des bedeutenden Schweizer Bildhauers, Münzgraveurs und Medailleurs Antoine Bovy (A. BOVY).

Von 1865 bis 1927 war die Schweiz Mitglied der Lateinischen Münzunion, was bedeutete, dass Gold- und Silbermünzen aus Frankreich, Belgien, Italien und Griechenland in der Schweiz als offizielle Zahlungsmittel zirkulierten. Die Bestimmungen der Münzunion legten fest, dass die Einheit der jeweiligen Landeswährung 4,5 Gramm Silber oder 0,290322 Gramm Gold entsprach. Sogar nachdem die Union in den 1910er Jahren bedeutungslos geworden war und 1927 offiziell endete, blieb die Goldparität für den Schweizer Franken erhalten, bis dieser 1936 als Folge der Weltwirtschaftskrise um 30 Prozent abgewertet werden musste.

Der im Rahmen des Goldstandards festgelegte Wechselkurs[4] gegenüber der Mark betrug 1912[5] 0,81 und war 1932[6] noch unverändert.

Von 1945 bis zum Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems 1973 war der Schweizer Franken an den US-Dollar gekoppelt. Der Kurs betrug von 1945 bis 1949 4,30521 Franken pro Dollar, von 1949 bis 1973 4,375 Franken pro Dollar bzw. 0,203125 g Gold pro Franken. Seither verlor der Dollar stets an Wert.

Schweizer Franken ausserhalb der Schweiz[Bearbeiten]

1924 wurde der Schweizer Franken auch in Liechtenstein eingeführt, wo er die Österreichische Krone ablöste. Einen offiziellen Währungsvertrag mit der Schweiz schloss Liechtenstein jedoch erst am 19. Juni 1980 ab («Währungsvertrag zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Fürstentum Liechtenstein»).[7]

Die amtliche Währung der italienischen Exklave Campione d’Italia ist der Schweizer Franken. Büsingen am Hochrhein benutzt den Euro als amtliche Währung; gehandelt wird jedoch meist mit dem Schweizer Franken. Als Reservewährung spielt der Schweizer Franken eine eher untergeordnete Rolle.

Da mehrere internationale Sportverbände ihren Hauptsitz in der Schweiz haben, werden in vielen Sportarten Preisgelder in Schweizer Franken ausgezahlt bzw. Geldbussen in Schweizer Franken verhängt.

Münzen[Bearbeiten]

Umlaufmünzen[Bearbeiten]

Die Schweizer Münzen werden von der offiziellen Münzstätte der Schweizerischen Eidgenossenschaft (swissmint) hergestellt. Folgende Münzen werden bis heute geprägt:

Betrag Bild Motiv Metall Durchmesser Dicke Masse Herstellungskosten[8]
5 Rappen Fünfrappen.jpg Libertas-Kopf
(oft als Helvetia gedeutet)
92 % Cu, 6 % Al, 2 % Ni 17,15 mm 1,25 mm 1,8 g 4,22 Rp.
10 Rappen Zehnrappen.jpg Libertas-Kopf 75 % Cu, 25 % Ni 19,15 mm 1,45 mm 3 g 6,63 Rp.
20 Rappen Zwanzigrappen.jpg Libertas-Kopf 75 % Cu, 25 % Ni 21,05 mm 1,65 mm 4 g 8,47 Rp.
½ Franken Fünfzigrappen.jpg Stehende Helvetia 75 % Cu, 25 % Ni 18,20 mm 1,25 mm 2,2 g 7,10 Rp.
1 Franken Einfranken.jpg Stehende Helvetia 75 % Cu, 25 % Ni 23,20 mm 1,55 mm 4,4 g 9,93 Rp.
2 Franken Zweifranken.jpg Stehende Helvetia 75 % Cu, 25 % Ni 27,40 mm 2,15 mm 8,8 g 19,40 Rp.
5 Franken Fünffranken.jpg Alphirte
(oft als Wilhelm Tell gedeutet)
75 % Cu, 25 % Ni 31,45 mm 2,35 mm 13,2 g 36,30 Rp.

Der Rand ist bei 5, 10 und 20 Rappen glatt, bei ½, 1 und 2 Franken gerippt und bei 5 Franken mit Sternen versehen.

Ausser Kurs gesetzt sind und nicht mehr geprägt werden der Ein- und Zweiräppler.

Die Landesbezeichnung ist auf allen Münzen mit «Confoederatio Helvetica», dem lateinischen Namen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, oder «Helvetia» angegeben.

10-Rappen-Münze von 1879

Die ältesten heute noch gültigen Münzen sind die 10-Rappen-Münzen aus dem Jahre 1879. Unter allen Kursmünzen weltweit sind sie mit Abstand die ältesten, die bis heute mit gleichem Motiv und gleicher Legierung hergestellt werden.

Die 2-Franken-Münzen werden – als älteste – seit 1874 bis heute im gleichen Motiv geprägt. Die Ausgaben bis 1967 wurden jedoch auf Grund ihrer Silberlegierung (heute: Kupfernickel) zurückgezogen, da die Silberlegierung den Nominalwert überstieg. Dasselbe geschah gleichzeitig mit allen Münzwerten ab 50 Rappen aufwärts (Ausnahme: 1969 gab es noch einmal 5-Franken-Münzen aus Silber). Seit 2004 wurden zudem die aus Reinnickel bestehenden Münzen zu 10 (1932–1939) und 20 Rappen (1881–1938) aus dem Verkehr gezogen, da Automaten diese nicht erkennen können.

Heute sind alle Münzen mit Ausnahme der 5-Rappen-Münze (seit 1981 Aluminiumbronze) in Kupfernickel legiert.

Das Einrappenstück, das im Zahlungsverkehr schon lange keine Rolle mehr spielte und dessen Herstellungskosten zuletzt 11 Rappen betrug, wurde per 1. Januar 2007 ausser Kurs gesetzt. Das bis 1974 geprägte Zweirappenstück wurde bereits 1978 aus dem Zahlungsverkehr genommen. Gleichzeitig mit der Abschaffung des Einräpplers wurde auch die Abschaffung des Fünfräpplers diskutiert. Da die Reaktionen darauf mehrheitlich negativ waren und unter anderem ein Preisanstieg befürchtet wurde, liess man diese Pläne fallen.

Gedenkmünzen[Bearbeiten]

Die Schweiz gibt seit 1936 gelegentlich und seit 1974 jährlich Gedenkmünzen heraus. Bis 1991 handelte es sich dabei um Fünffrankenmünzen, die in ihren technischen Daten mit den Kursmünzen identisch waren und kursgültig waren, auch wenn sie selten im Zahlungsverkehr anzutreffen waren. Heute werden Nominale zu 10 Franken (Bimetall), 20 Franken (20 g Silber-Kupfer-Legierung) und 50 Franken (11,29 g Gold-Kupfer-Legierung, wird nur über dem Nennwert verkauft) geprägt. Ihr Nennwert ist gesetzlich garantiert, für den allgemeinen Zahlungsverkehr sind sie jedoch nicht zugelassen.

Liechtensteinische 10-Franken-Goldmünze von 1946 zu Gedenken an Fürst Franz Josef II., 2,90 g Feingold, geprägt nach der Norm der Lateinischen Münzunion

Der «Währungsvertrag Schweiz – Liechtenstein» von 1981 erlaubt es Liechtenstein mit Genehmigung des Eidgenössischen Finanzdepartementes (EFD), eigene Münzen zu prägen und diese in Umlauf zu setzen. Dies ermöglicht Liechtenstein, Gedenkmünzen zu besonderen Anlässen zu prägen. So wurden für das 200-jährige Jubiläum der Souveränität des Fürstentums 2006 zwei Münztypen im Nominalwert von 10 und 50 Franken geprägt. Als Zahlungsmittel sind diese jedoch nur in Liechtenstein gültig.

Banknoten[Bearbeiten]

Banknoten wurden zuerst von Geschäfts- und Kantonalbanken herausgeben; 1907 erhielt die neu gegründete Schweizerische Nationalbank (SNB) als Zentralbank das alleinige Recht zur Banknotenausgabe (Notenmonopol). Die umgehend eingeführte erste Serie (Interimsnoten) basierte noch auf Entwürfen aus dem Ausland, ergänzt durch Schweizer Hoheitszeichen. 1909 druckte Orell Füssli probeweise Banknoten für die SNB, die basierend auf inländischen Entwürfen von mehreren Druckereien hergestellt und ab 1911 von der SNB als zweite Serie eingeführt wurden. In den 1970ern wurde mit der sechsten Serie die Sicherheitsdruck-Abteilung von Orell Füssli alleinige Druckerei für sämtliche Schweizer Banknoten. Die Herstellungskosten der aktuellen Serie belaufen sich auf rund 30 Rappen pro Banknote.[8]

Liechtenstein hat nie Banknoten in Schweizer Franken ausgegeben und hat nach dem aktuellen schweiz-liechtensteinischen Währungsvertrag kein Recht dazu.

Tabellarischer Überblick[Bearbeiten]

Serie Einführung Wertlos seit/ab Designer Bemerkungen
Erste Serie 1907 1945 Josef Storck und Albert Walch Übergangsnoten
Zweite Serie 1911 1980 Eugène Burnand, Ferdinand Hodler und S. Balzer zurückgerufen am 1. Oktober 1958 (5-Franken-Schein: 1980[9])
Dritte Serie 1918 1930 Orell Füssli sogenannte Kriegsnoten, nur teilweise ausgegeben
Vierte Serie (1938) Victor Surbek und Hans Erni Reserveserie, nie im Umlauf gewesen
Fünfte Serie 1956 2000 Pierre Gauchat und Hermann Eidenbenz zurückgerufen 1980
Sechste Serie 1976 April 2020 Ernst und Ursula Hiestand zurückgerufen am 1. Mai 2000
Siebte Serie (1984) Elisabeth und Roger Pfund Reserveserie, nie im Umlauf gewesen
Achte Serie 1995 Jörg Zintzmeyer im Umlauf
Neunte Serie frühestens 2015 Manuela Pfrunder in Arbeit[10][11]

Erste Serie von 1907[Bearbeiten]

100-Franken-Note der ersten Serie

Die erste Serie bestand aus den Noten: 50, 100, 500 und 1000. Die Banknote zu 1000 Franken war für damalige Verhältnisse ein sehr hoher Wert. Sie entspräche nach heutiger Kaufkraft einer Banknote im Wert von 12.500 Franken. Die Noten wurde 1907 bei der Gründung der Nationalbank als «Interimsnoten» (zwischenzeitliche Noten) herausgegeben, da zwischen Gründung der Nationalbank und der Notenausgabe zu wenig Zeit war, um neue Noten zu schaffen. 1. Ausgabe: 20. Juni 1907, Rückruf: 1. Juli 1925, gültig bis: 30. Juni 1945.

Zweite Serie von 1911[Bearbeiten]

Die zweite Serie von 1911 bestand aus den Noten 5, 10, 20, 40, 50, 100, 500 und 1000. Die Serie war mehr als 67 Jahre gültig, die 10er- und 40er-Noten waren jedoch nie im Umlauf. 1. Ausgabe: 16. September 1911, Rückruf: 1. Oktober 1958, gültig bis: 30. September 1978. (5er-Note: Rückruf: 1. Mai 1980, gültig bis: 30. April 2000)

Dritte Serie von 1918[Bearbeiten]

Die dritte Serie bestand aus mehreren Noten, die während den Jahren 1918 bis 1930 als «Kriegsnoten» entstanden. Sie besteht aus drei verschiedenen 20er-Noten und zwei verschiedenen 100er-Noten, von denen aber jeweils nur eine ausgegeben wurde.

Vierte Serie von 1938[Bearbeiten]

Die vierte Serie bestand aus den Noten 50, 100, 500 und 1000. Es handelt sich um eine Reserveserie, die nie ausgegeben wurde, die 500er-Note wurde nicht gedruckt.

Fünfte Serie von 1956[Bearbeiten]

Die fünfte Serie bestand aus den Noten 10, 20, 50, 100, 500 und 1000. 1. Ausgabe: gestaffelt ab 29. März 1956, Rückruf: 1. Mai 1980, gültig bis: 30. April 2000.

Sechste Serie von 1976[Bearbeiten]

Die sechste Serie wurde von Ernst und Ursula Hiestand gestaltet und von Orell Füssli in Zürich gedruckt. Sie bestand aus den Notenwerten 10, 20, 50, 100, 500 und 1000 Schweizer Franken. Die Banknoten wurden gestaffelt ab 4. Oktober 1976 ausgegeben und wurden zum 1. Mai 2000 zurückgerufen. Bis zum 30. April 2020 können diese Banknoten noch bei der SNB eingelöst werden.

Betrag Vorderseite Rückseite Porträt Motiv Format Ausgabedatum
10 Fr. CHF10 6 front horizontal.png CHF10 6 back horizontal.png Leonhard Euler Eine Wasserturbine, unser Sonnensystem und der Strahlengang in einem Linsensystem 66 mm × 137 mm 5. November 1979
20 Fr. CHF20 6 front horizontal.png CHF20 6 back horizontal.png Horace-Bénédict de Saussure Eine Gebirgslandschaft, eine Gruppe von Bergsteigern und Ammoniten 70 mm × 148 mm 4. April 1979
50 Fr. CHF50 6 front horizontal.png CHF50 6 back horizontal.png Conrad Gesner ein Uhu, eine Primel und Sterne 74 mm × 159 mm 4. Oktober 1978
100 Fr. CHF100 6 front horizontal.png CHF100 6 back horizontal.png Francesco Borromini Der Kirchturm und Grundriss der Sant’Ivo alla Sapienza 82 mm × 181 mm 4. Oktober 1976
500 Fr. CHF500 6 front horizontal.png CHF500 6 back horizontal.png Albrecht von Haller Eine schematische Darstellung der Atmung und eine Muskelfigur 82 mm × 181 mm 4. April 1978
1000 Fr. CHF1000 6 front horizontal.png CHF1000 6 back horizontal.png Auguste Forel Drei Ameisen und der Vertikalschnitt durch einen Ameisenhaufen 86 mm × 192 mm 4. April 1978

Siebte Serie von 1984[Bearbeiten]

Sie wurde in den 1980er Jahren entworfen und bildete die Reserveserie. Das Aussehen und die Daten dieser Banknoten waren nicht für die Öffentlichkeit bestimmt (sogenannte Geheimreserve). Die Noten dieser Serie wären eingesetzt worden, falls die sich aktuell im Umlauf befindenden Noten massenhaft gefälscht worden wären. Es handelte sich um die letzte Reserveserie. Anstelle einer Reserveserie wurde bei der 8. Serie das Sicherheitssystem laufend weiterentwickelt. Inzwischen wurde auch das Aussehen der 7. Serie veröffentlicht.[12] Auf dieser Serie sind die gleichen Personen abgebildet wie in der 6. Serie, mit Ausnahme von Auguste Forel, der durch Louis Agassiz ersetzt wurde.

Betrag Vorderseite Rückseite Porträt Motiv Format Ausgabedatum
10 Fr. CHF10 7 front horizontal.jpg CHF10 7 back horizontal.jpg Leonhard Euler Die Gammafunktion, unser Sonnensystem und eine Zahlentabelle 66 mm × 137 mm 5. November 1979
20 Fr. CHF20 7 front horizontal.jpg CHF20 7 back horizontal.jpg Horace-Bénédict de Saussure Ein Hygrometer und der Montblanc 70 mm × 148 mm 4. April 1979
50 Fr. CHF50 7 front horizontal.jpg CHF50 7 back horizontal.jpg Conrad Gesner Ein Steinadler, eine Tiermetamorphose und ein lateinischer Text 74 mm × 159 mm 4. Oktober 1978
100 Fr. CHF100 7 front horizontal.jpg CHF100 7 back horizontal.jpg Francesco Borromini Der Grundriss von San Carlo alle Quattro Fontane, die Turmspitze der Sant’Ivo alla Sapienza und eine Friedenstaube 82 mm × 181 mm 4. Oktober 1976
500 Fr. CHF500 7 front horizontal.jpg CHF500 7 back horizontal.jpg Albrecht von Haller Eine Anatomietafel aus dem 18. Jahrhundert sowie ein Röntgenbild des menschlichen Brustkorbs 82 mm × 181 mm 4. April 1978
1000 Fr. CHF1000 7 front horizontal.jpg CHF1000 7 back horizontal.jpg Louis Agassiz Der Kopf und das Skelett eines Barsches 86 mm × 192 mm 4. April 1978

Achte Serie von 1995[Bearbeiten]

Die aktuelle, achte Banknotenserie, die 1995 eingeführt wurde, umfasst sechs Stückelungen (Nennwerte) mit folgenden Porträts:

Betrag Vorderseite Rückseite Porträt Motiv Format Ausgabedatum
10 Fr. CHF10 8 front.jpg CHF10 8 back.jpg Le Corbusier (Architekt) Grundriss des Regierungsviertels der indischen Stadt Chandigarh 74 mm × 126 mm 8. April 1997
20 Fr. CHF20 8 front.jpg CHF20 8 back.jpg Arthur Honegger (Komponist) Pacific 231 74 mm × 137 mm 1. Oktober 1996
50 Fr. CHF50 8 front vertical.jpg CHF50 8 back vertical.jpg Sophie Taeuber-Arp (Bildende Künstlerin) Tête Dada, 1919 74 mm × 148 mm 3. Oktober 1995
100 Fr. CHF100 8 front.jpg CHF100 8 back.jpg Alberto Giacometti (Bildender Künstler) L’Homme qui marche I 74 mm × 159 mm 1. Oktober 1998
200 Fr. CHF200 8 front.jpg CHF200 8 back.jpg Charles-Ferdinand Ramuz (Schriftsteller) Lac de Derborence/Diablerets, Lavaux 74 mm × 170 mm 1. Oktober 1997
1000 Fr. CHF1000 8 front.jpg CHF1000 8 back.jpg Jacob Burckhardt (Kunsthistoriker) Palazzo Strozzi, Florenz (Ausschnitt aus der Fassade) 74 mm × 181 mm 1. April 1998

Mit diesen Noten wurde zwischen 1995 und 1998 die vorherige Serie ersetzt. Dabei wurde auf die Ausgabe einer 500-Franken-Banknote verzichtet, jedoch neu eine Banknote im Wert von 200 Franken eingeführt.

Neunte Serie (in Planung)[Bearbeiten]

Eine neue Banknotenserie befindet sich in Vorbereitung. Den Designwettbewerb gewann Manuel Krebs, allerdings wurde die Zweitplatzierte Manuela Pfrunder beauftragt, ihren Entwurf weiterzuführen.[13] Als Datum für die Einführung war ursprünglich der Herbst 2010 geplant. Um mehr Zeit für die Entwicklung neuer Sicherheitstechnologien zu haben, wurde der Termin zunächst auf 2012 verschoben, da bei der aktuellen Banknotenserie noch kein Sicherheitsmangel bestehe. Im Februar 2012 kündigte die SNB wegen technischen Problemen eine weitere Verzögerung von mindestens einem Jahr an.[14] Ende 2012 wurde eine erneute Verzögerung bekannt gegeben; mit der Einführung sei nun frühestens im Jahr 2015 zu rechnen.[15]

Fälschungssicherheit[Bearbeiten]

Die aktuellen Banknoten der achten Serie gehören zu den fälschungssichersten der Welt. Sie haben bis zu 18 verschiedene Sicherheitsmerkmale, um Fälschungen nahezu unmöglich zu machen.[16] Das Papier wird aus Nebenprodukten der Baumwollherstellung gewonnen.

Specimen[Bearbeiten]

Werden Schweizer Banknoten reproduziert, zum Beispiel zur Verwendung als Prüfmuster, Spielgeld oder zu Werbezwecken, so ist der Aufdruck «SPECIMEN» (dt: «Probe»/«Muster») auf den Noten der Schweizer Franken zwingend, dabei muss die Länge des Wortes mindestens 75 % und die Breite 15 % der Banknote ausmachen. Der Aufdruck kann weggelassen werden, sofern sie durch andere Merkmale (wie Grösse etc.) klar von echten Noten unterschieden werden kann.[17]

Die 1000-Franken-Note als «teuerste Note»[Bearbeiten]

Die 1000-Franken-Banknote wird von der Schweizer Nationalbank bereits seit der ersten Serie (1907) ausgegeben. Dabei handelte es sich seit jeher um eine Banknote von ausserordentlich hohem Wert. So hatte 1907 die 1000-Franken-Note einen heutigen teuerungsbereinigten Wert von 12.500 Franken.

Die 1000-Franken-Note ist weltweit die im regulären Umlauf befindliche Banknote mit dem höchsten Wert bzw. der höchsten Kaufkraft, gemessen am Wechselkurs zu anderen Währungen. So beträgt z. B. der aktuelle Wert der höchsten Euro-Banknote 500 € (= ca. 530 Fr.), der höchsten regulär noch im Umlauf befindlichen US-Dollar-Note 100 $ (= ca. 96 Fr.), der höchsten von der Bank of England herausgegebenen Pfund Sterling-Note 50 £ (= ca. 75 Fr.) oder der höchsten japanischen Yen-Note 10'000 ¥ (= ca. 78 Fr.).

Die 10.000-Singapur-Dollar-Note ist mit ca. 7'500 Franken zwar erheblich mehr wert als die 1.000-Franken-Note der Schweiz, sie wurde jedoch hauptsächlich in Transaktionen zwischen Banken eingesetzt und spielte im Alltag keine Rolle. Seit 2014 wird sie gar nicht mehr ausgegeben. [18]

Aufgrund des hohen Werts der 1000-Franken-Note wird diese auch oft von Kriminellen gewählt, um hohe Bargeldbeträge zu transportieren, insbesondere zu schmuggeln. Auch bei Geldwäscherei wird sie häufig eingesetzt - weshalb andere Länder auf die Ausgabe ähnlich hoher Banknoten verzichten. Die Verbreitung der 1000-Franken-Note stieg in den letzten Jahren stetig an: Waren im Jahr 2004 noch 20 Millionen "Tausender" im Umlauf, waren es 2014 bereits 38 Millionen.[19]

Parallel zur 1000-Franken-Note als «teuerste» Banknote handelt es sich beim Fünffrankenstück um eine der «teuersten» Kursmünzen.

Banknotenumlauf[Bearbeiten]

Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Banknotenumlauf[20] des Schweizer Frankens im Jahre 2009 um etwa 3,957 Mrd. Franken bzw. 9,6 % auf durchschnittlich 45'362'627'420 Franken erhöht. Diese Summe war auf insgesamt 315'648'076 Banknoten verteilt. Den höchsten wertmässigen Anteil machte die 1000-Franken-Note mit 26'492'736'000 Franken (58,4 %) aus. Daraus lässt sich schliessen, dass ein grosser Anteil des Bargeldes ausserhalb des Zahlungsverkehrs als Wertaufbewahrungsmittel genutzt wird. Bezogen auf die Stückzahl war die 100-Franken-Note am häufigsten anzutreffen: Es zirkulierten 82'044'184 Banknoten zu 100 Franken, was einen Anteil von 26,0 % an der Anzahl aller Schweizer Banknoten bedeutet.

Die Rolle des Schweizer Frankens[Bearbeiten]

Aussenwert des Frankens

Stabile Anlagewährung[Bearbeiten]

Auf Grund seines flexiblen Wechselkurses gilt der Schweizer Franken seit dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems als stabile und krisensichere Währung, die von der Entwicklung der schweizerischen Volkswirtschaft profitierte. Das Vertrauen der Anleger in die Schweiz als Finanzplatz und in die wirtschaftliche und politische Stabilität des Landes machte den Schweizer Franken zu einer begehrten international verbreiteten Anlagewährung. In der Vergangenheit hatte sich der Schweizer Franken für internationale Investoren als «sicherer Hafen» erwiesen, wenn die Welt von politischen oder wirtschaftlichen Katastrophen erschüttert wurde. Dieses Vertrauen äusserte sich im Aufwertungsdruck auf den Wechselkurs des Frankens durch steigende Nachfrage auf den internationalen Finanzmärkten.

Seit der Einführung des Euros hat der Franken, verursacht durch Zunahme der «neuen Liquidität» und Effizienz der europäischen Finanzmärkte, an Bedeutung als Diversifikationswährung eingebüsst. Der Aufwertungstrend des Wechselkurses bei kleineren Krisen fiel deshalb erheblich schwächer aus als früher.

Festgesetzter Mindestkurs (2011–2015)[Bearbeiten]

Veranlasst durch den Ausbruch der Eurokrise in den PIIGS-Staaten (ab Mai 2010) und die hohe Staatsverschuldung der USA wurde der Schweizer Franken von internationalen Anlegern sehr stark nachgefragt. Allein von Mai 2010 bis Anfang August 2011 stieg der Wechselkurs des Schweizer Frankens um über 30 % gegenüber dem Euro bzw. um über 25 % gegenüber dem US-Dollar. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) versuchte durch verschiedene Massnahmen die Überbewertung des Schweizer Frankens zu stoppen, da die zunehmend höher bewertete Landeswährung die exportorientierte Wirtschaft belastete und das Risiko einer Deflation barg.[21] 2009 und 2010 wurden ausländische Wertpapiere aufgekauft, dann 2011 der Leitzins gesenkt und die Geldmenge erhöht.[22] Im September 2011 kündigte die SNB schliesslich unlimitierte Deviseneinkäufe zur Durchsetzung des Kursziels von mindestens 1,20 Franken je Euro an.[23][2][1]

«Nationalbank legt Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro fest: Die gegenwärtig massive Überbewertung des Schweizer Frankens stellt eine akute Bedrohung für die Schweizer Wirtschaft dar und birgt das Risiko einer deflationären Entwicklung. Die Schweizerische Nationalbank strebt daher eine deutliche und dauerhafte Abschwächung des Frankens an. Sie toleriert am Devisenmarkt ab sofort keinen Euro-Franken-Kurs unter dem Mindestkurs von 1.20. Die Nationalbank wird den Mindestkurs mit aller Konsequenz durchsetzen und ist bereit, unbeschränkt Devisen zu kaufen. Der Franken ist auch bei 1.20 pro Euro hoch bewertet und sollte sich über die Zeit weiter abschwächen. Falls die Wirtschaftsaussichten und die deflationären Risiken es erfordern, wird die Nationalbank weitere Massnahmen ergreifen.»

– Schweizerische Nationalbank, 6. September 2011

Aufhebung des Mindestkurses (2015)[Bearbeiten]

Am 15. Januar 2015 wurde der im September 2011 eingeführte Mindestkurs von 1,20 Schweizer Franken pro Euro von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) aufgehoben.[24] Gleichzeitig wurde der Negativzins für Guthaben auf Girokonten, die einen bestimmten Freibetrag übersteigen, um 0,5 Prozentpunkte auf −0,75 % erhöht.[24] Das Zielband für den Dreimonats-Libor verschiebt die Schweizer Zentralbank damit ab 15. Januar 2015 ganz in den negativen Bereich von bisher −0,75 % bis 0,25 % auf –1,25 % bis −0,25 %.[24] Die Einführung von Negativzinsen hatte die SNB bereits im Dezember 2014 angekündigt.[25]

Gründe[Bearbeiten]

Die SNB begründete die Aufhebung des seit mehr als drei Jahren geltenden Mindestkurses mit der deutlichen Abwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar, die verbunden war mit einer Schwächung des Schweizer Frankens gegenüber der US-Währung.[24] Angesichts der Entwicklung der Geldpolitik in den USA und im Euroraum war die Schweizerische Nationalbank zu dem Schluss gekommen, dass die Durchsetzung und Aufrechterhaltung des Mindestkurses nicht mehr gerechtfertigt ist.[24]

Hintergrund der Entscheidung der SNB war das Anstehen der ersten Zinserhöhung in den USA seit der Finanzkrise und die erwartete Lockerung der Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank (EZB).[26] Bekannt war, dass die EZB am 22. Januar 2015 über ein Programm zum breit angelegten Kauf von Staatsanleihen nach amerikanischem Vorbild entscheiden würde.[26][27] Es war zu befürchten, dass die bewusste Schwächung des Euro durch eine Geldpolitik der quantitativen Lockerung (QE) seitens der EZB zu einem Zufluss grosser Mengen an Liquidität in das Finanzsystem– mit dem Franken als «natürliches Ablaufbecken»[28] – führen wird.[28] Speziell der festgeschriebene Wechselkurs von 1,20 Schweizer Franken pro Euro liess hohe Zuflüsse an Liquidität erwarten.[28]

Nachdem der Euro im Dezember 2014 noch zum Preis von 1,25 US-Dollar am Geldmarkt gehandelt wurde, sanken die Inflationserwartungen in Europa und der Euro verlor immer mehr an Wert.[28] Ein schwacher Euro aber ist in Anbetracht sinkender Inflationserwartungen und zunehmender Abwertung als Referenzwährung für den Schweizer Franken ungeeignet.[28] Da dies am Geldmarkt nicht unbemerkt blieb, waren im Dezember 2014 seit langen wieder Interventionen der SNB in die Schweizer Währung notwendig.[28] Im Extremfall wäre die SNB gezwungen gewesen, Schweizer Franken weit über das geldpolitisch verantwortbare Mass auf den Markt zu bringen.[28] Darüber hinaus würden Verluste auf den Devisenbeständen auch bedeuten, dass kein Geld mehr an Bund und Kantone der Schweiz hätte ausgeschüttet werden können.[28]

In Anbetracht dieser Risiken, die der SNB zu gross im Vergleich zu den volkswirtschaftlichen Vorteilen eines fixen Wechselkurses erschienen, entschloss sich die Schweizer Zentralbank den Euro-Wechselkurs freizugeben.[28] Letztendlich machten die zunehmenden Geldflüsse auf dem Devisenmarkt, die im Dezember 2014 angefangen hatten, diese Entscheidung der Schweizerischen Nationalbank notwendig.[28] In den Tagen vor der Aufhebung des Euro–Mindestkurses verging kein Tag mehr ohne grosse Interventionen.[28] Im Januar hätten hochgerechnet 100 Milliarden Franken ausgegeben werden müssen, um den Mindestkurs zu halten.[28] Dieser Betrag wurde durch Extrapolation ermittelt und basierend auf den ansteigenden Summen der Interventionen der SNB in den Tagen vor der Aufhebung.[28]

Die SNB selbst hatte die Aufhebung des Mindestkurses in einer Medienmitteilung zunächst mit folgenden Worten begründet:

«Die Unterschiede in der geldpolitischen Ausrichtung der bedeutenden Währungsräume haben sich in letzter Zeit markant verstärkt und dürften sich noch weiter akzentuieren. Der Euro hat sich gegenüber dem US-Dollar deutlich abgewertet, wodurch sich auch der Franken zum US-Dollar abgeschwächt hat. Vor diesem Hintergrund ist die Nationalbank zum Schluss gekommen, dass die Durchsetzung und die Aufrechterhaltung des Euro-Franken-Mindestkurses nicht mehr gerechtfertigt sind.»

– Medienmitteilung der SNB, Zürich den 15. Januar 2015[24]

Am Nachmittag desselben Tages verteidigte SNB-Präsident Thomas Jordan persönlich Gründe und Vorgehensweise der Schweizerischen Nationalbank in einer Pressekonferenz.[29] SNB-Direktor Fritz Zurbrügg rechtfertigte beides nochmals ausführlich in einem Interview, dass er der Schweizer Zeitung «Blick» am 22. Januar 2015 gab.[30] Als Grund für die plötzliche Freigabe des Wechselkurses nannte er das Auseinanderdriften von Wirtschaft der Europäischen Union und Wirtschaft der Vereinigten Staaten.[30] Die starke Aufwertung des US–Dollars hatte zu einer entsprechend starken Abwertung des Schweizer Frankens gegenüber der US–Währung geführt.[30] Grund für die Abwertung der Schweizer Währung war die Kopplung des Mindestkurses des Schweizer Frankens an den Wechselkurs Euro/US–Dollar.[30]«Vor diesem Hintergrund war der Mindestkurs nicht mehr gerechtfertigt. Er wäre nur noch mit sehr hohen Interventionen aufrechtzuerhalten gewesen.» so Fritz Zurbrügg wörtlich.[30] Die notwendigen Interventionsbeträge zur Aufrechterhaltung des Mindestkurses in den Tagen vor der Entscheidung des Direktoriums der SNB wurden immer grösser.[30] Hochgerechnet auf einen Monat wäre allein im Januar ein Betrag von 100 Milliarden Schweizer Franken notwendig gewesen.[30] Derartige Interventionen der Zentralbanken führen zu grossen weltwirtschaftlichen Verzerrungen.[30] Ein Festhalten der SNB am Mindestkurs hätte zu einer so starken Erhöhung der Zentralbankbilanz der Schweizer Zentralbank geführt, dass diese langfristig Gefahr gelaufen wäre, die Kontrolle über ihre Geldpolitik zu verlieren.[30]Weiterführendes unter: Weblinks

Folgen[Bearbeiten]

Globaler Devisenmarkt

Nach der Aufhebung des Euro–Mindestkurses stürzte der Wechselkurs des Euro zum Schweizer Franken sofort ab. Zeitweise lag der Kurs des Euro unter einem Franken. Um 11 Uhr wurde 1 Euro zu 1,05 Franken am Devisenmarkt gehandelt.[25] Der Preis des US-Dollar verbilligte sich. Mussten vor Freigabe des Wechselkurses noch 1,02 Schweizer Franken (CHF) pro US–Dollar (USD) gezahlt wurden, waren es danach nur noch 0.86 CHF/USD.[25] Unmittelbar nach der Kursfreigabe gingen mindestens zwei Währungshändler in Insolvenz: der neuseeländische Devisenhändler Global Brokers am 15. Januar 2015 und der britische Devisenhändler Alpari am 16. Januar 2015.[31] Nach Auskunft von Alpari hat die Entscheidung der SNB zu extremen Kursschwankungen und «zum Austrocknen jeglicher Liquidität»[31] geführt und in der Folge bei der Mehrheit der Firmenkunden zu Verlusten, die ihr Einlagenkapital überstiegen.[31] Für vom Kunden nicht abgedeckte Verluste musste der Devisenhändler einstehen.[31] Der in gleicher Weise betroffene Devisenhändler Global Brokers teilte mit, durch Verluste und Liquiditätsprobleme den Anforderungen der Finanzaufsicht nicht mehr zu genügen, versicherte seinen Kunden aber, dass deren Einlagen sicher seien.[31] Der grösste US-amerikanische Devisenhändler und Onlinebroker für Kleinanleger FXCM meldete Kundenverluste von 225 Millionen, andere Händler von mehreren zehn Millionen US–Dollar.[31] Nachdem der Kurs der Aktie von FXCM um mehr als 70 % gefallen war, wurde die Firma mit einem Notkredit in Höhe von 300 Millionen US-Dollar gerettet.[32] Devisenhändler müssen in den USA nur zwei Prozent der gehandelten Währungssumme abdecken, da Währungen üblicherweise nicht so stark schwanken wie Aktien.[31] Kundenverluste, die über Einlagen der Kunden hinausgehen, müssen auch in den USA vom Devisenhändler ausgeglichen werden.[31] Das Wall Street Journal berichtete in der Nacht vom 16./17. Januar 2015 unter Bezug auf eingeweihte Kreise, dass auch die Deutsche Bank mit massiven Verlusten in Höhe von etwa 150 Millionen US-Dollar rechnen muss, ebenso wie die US-Grossbank Citigroup in gleicher Grössenordnung.[32] Auch die britische Grossbank Barclays und einige Hedgefonds sollen erhebliche Verluste erlitten haben.[32]

Schweiz

Nach Kursfreigabe des Franken sank im März 2015 die Zahl von Übernachtungen in Schweizer Hotels um 7,4 Prozent. Von den europäischen Besuchern übernachteten 14,5 Prozent, von den deutschen Touristen 15,9 Prozent weniger in den Hotels des Landes.[33]

Das reale Bruttoinlandprodukt der Schweiz (BIP) ging im 1. Quartal 2015 um 0,2 % zurück. Negativ entwickelte sich vor allem die Handelsbilanz mit Waren und Dienstleistungen.[34]

Deutschland

Deutsche Privatpersonen sind per November 2014 mit insgesamt 7,2 Mrd. Schweizer Franken verschuldet gewesen, Unternehmen mit 5,2 Mrd.[35] Öffentliche Haushalte insgesamt mit ca. 1,78 Mrd. Schweizer Franken.[36] Dabei wurde ein ungesicherter Fremdwährungskredit trotz der unvermeidbaren Währungsspekulation den Kommunen sogar von der Gemeindeprüfungsanstalt empfohlen.[37]

Beispiele zu Auswirkungen:

Gebietskörperschaft Kreditsumme Mehrbelastung in EUR
Stadt Bochum 180 Mio. EUR[36] 30 Mio.[38]
Stadt Burglengenfeld (Kommunalbetriebe) > 30 Mio. CHF[39] 3,7 Mio.[39]
Stadt Essen 450 Mio. CHF[37] 75 Mio. gegenüber Jahresanfang,[37] 160 Mio. seit Kreditaufnahme[35]
Stadt Gladbeck 64 Mio. EUR[40]
Stadt Ingolstadt 33 Mio. CHF[39] hat für den Ausstieg 1,2 Mio. bezahlt[39]
Stadt Lünen 21 Mio.[41]
Stadt Münster (Westfalen) 102 Mio. CHF[42] 0,5 Mio. Euro jährlich[42]
Landkreis Osnabrück 19,6 Mio. EUR[43]
Stadt Osnabrück 49,4 Mio. CHF[38] 7,3 Mio. gegenüber Jahresanfang[36]
Rheingau-Taunus-Kreis 185 Mio. EUR[38]
Stadt Waltrop 5 Mio.[41]

Gründe für die Kreditaufnahme in Fremdwährung:

  • Die Stadt Münster wollte das Zinsrisiko u. a. durch Aufnahme ihrer Kredite in unterschiedlichen Währungen minimieren.[42] Fünfzehn Prozent der städtischen Kredite durften in Schweizer Franken aufgenommen werden, einer Währung, die bis zur Freigabe des Wechselkurses bis zu zwei Prozent Zinsvorteil bot und als langfristig stabil beurteilt wurde.[42]

Österreich

Private Haushalte und Unternehmen halten Kredite in Schweizer Franken von über 29 Mrd. Euro. Das Land Salzburg haftet für einen Franken-Kredit der örtlichen Messegesellschaft durch den Kursanstieg des Frankens nun mit 27 statt 15 Millionen Euro.[35]

Osteuropa

Durch die plötzliche Freigabe des Wechselkurses haben sich für zehntausende Osteuropäer in Schweizer Franken aufgenommene Immobilienkredite um fast ein Fünftel verteuert. Vielen droht der Verlust ihres Eigenheims. Schon vor Aufhebung des Mindestkurses führten hohe Kursverluste osteuropäischer Währungen gegenüber dem Schweizer Franken bei der Rückzahlung der Kredite zu höheren Zinsraten als von den Kreditnehmern geplant. Vielen drohte deshalb schon vor Aufgabe des Mindestkurses die Zahlungsunfähigkeit.[44]

Polen: Ab 2004 hatten hunderttausende Polen Hypothekenkredite und Konsumkredite in Schweizer Franken aufgenommen. Nach offiziellen Angaben haben sich 700.000, nach pessimistischen Schätzungen bis zu 1,5 Millionen Polen durch derartige Kredite verschuldet, davon 566.000 durch Hypothekenkredite. Bei einem monatlichen Durchschnittsverdienst von 3800 Złoty müssen die Kreditnehmer als Zinsrate nun statt 2000 Złoty etwas über 2400 Złoty pro Monat an die Kreditgeber zurückzahlen. Nach Angabe von Finanzexperten waren schon 2014 sieben Prozent der Hypothekenkredite gefährdet. Am 15. Januar 2015 änderte sich der Wechselkurs innerhalb weniger Minuten von 3,55 Złoty auf 5,19 Złoty pro Schweizer Franken; der Wechselkurs hatte im Juli 2008 mit 1,98 Złoty pro Schweizer Franken seinen historischen Tiefpunkt erreicht. Erst am Vortag hatte die Polnische Finanzaufsicht einen Wechselkurs von fünf Złoty pro Schweizer Franken als ungefährlich für die Stabilität des Polnischen Bankensystems eingeschätzt. Dennoch brachen die Börsenkurse der polnischen Banken Gentin Noble und Millineum an der Warschauer Börse nach Freigabe des Wechselkurses massiv ein. Diese hatten bis zu 40 % ihrer Kredite in Schweizer Franken vergeben.[44]

Kroatien: In Kroatien haben rund 60.000 Immobilienbesitzer ihre Kredite in Schweizer Franken aufgenommen. Wie das Beispiel einer Bürgerin zeigt, ist die Angst der Menschen, ihre Hypothekenkredite nicht mehr bedienen zu können, gross. Die zu zahlenden Monatsraten der Frau, die vor acht Jahren einen Kredit in Höhe von 63.000 Schweizer Franken aufgenommen hatte, waren schon vor dem Kurssturz von einst 21.000 auf 48.000 Dinar erhöht worden. Nach Aufgabe des Mindestkurses stiegen die zu zahlenden Monatsraten auf 60.000 Dinar (491 Euro), im Vergleich zum Stand vor acht Jahren also um fast das Dreifache. Die betroffenen Kreditnehmer forderten deshalb eine Intervention des Staates.[44] Kroatiens Parlament beschloss zwischenzeitlich auf Vorschlag der Regierung Erleichterungen für Franken-Kreditnehmer.[45] Im Konsumentenkreditgesetz wurde ein fester Wechselkurs des Schweizer Frankens zur Kroatischen Kuna von 6,38 Kuna pro Schweizer Franken fixiert.[45]

Serbien: In Serbien befürchten 22.000 Kreditnehmer Offenbarungseid und Zwangsversteigerung ihres Besitzes. Der serbische Bankkundenverband Efektiva berechnete, dass 2008 jeder, der einen Kredit in Höhe von 43.000 Schweizer Franken aufnahm, heute mit 60.000 Euro verschuldet ist. Serbiens früherer Nationalbankchef Radovan Jelasic hatte schon 2007 vergeblich vor einer Subventionierung von Immobilienkrediten in Schweizer Franken gewarnt, da er befürchtete, dass diese die Kreditnehmer einem erhöhten Risiko aussetzen würden.[44]

Bosnien und Herzegowina: Obwohl in Bosnien und Herzegowina nur 9000 Hausbesitzer verschuldet sind, fürchten diese ebenfalls, fällige Ratenzahlungen nicht rechtzeitig leisten zu können. Die Zahlungsschwierigkeiten der Kreditnehmer hier sind nach Meinung des Ökonomieprofessors Goran Radivojac aus Banja Luka schon vor der Festschreibung des Mindestkurses eskaliert, weil viele der Kreditnehmer die Kosten geringer einschätzten, als sich später herausstellte.[44]

Rumänien: In Rumänien wurden an Hausbesitzer kaum scheinbar günstige, aber risikoreiche Kredite in Schweizer Währung vergeben. So beträgt der Anteil derartiger Kredite am gesamten Kreditvolumen in Rumänien nur 5 %.[44]

Tschechien: Auch in Tschechien wurden kaum Kredite in Schweizer Währung vergeben.[44] Der Anteil am gesamten Kreditvolumen beträgt nur 0,02 %.[44]

Ungarn: Im Gegensatz zu den Kreditnehmern anderer osteuropäischen Länder waren Kreditnehmer in Ungarn vom geänderten Wechselkurs des Forint zum Schweizer Franken nicht betroffen. Die Regierung von Premierminister Viktor Orban hatte dort noch im November 2014 die Zwangsumwandlung aller in Fremdwährung aufgenommenen Immobilienkredite angeordnet.[44]

Schweizer Aktienmarkt

In der Schweiz brach nach der abrupten Aufhebung des Mindestkurses CHF/Euro der Aktienmarkt sofort ein, während andere europäische Aktienmärkte zwar in Turbulenzen gerieten, sich dann aber wieder beruhigten.[26] Viele Anleger erlitten an der Schweizer Börse innerhalb von zwei Tagen Verluste in zweistelliger Millionenhöhe.[46] Einzelne Aktien verloren vorübergehend über 20 Prozent ihres Wertes.[47]

Goldpreis

Nachdem der Schweizer Franken ohne Mindestkurs zum Euro gehandelt wurde, stieg der Goldpreis um 35 US-Dollar auf bis zu 1264 US-Dollar je Feinunze Gold, dem höchsten Stand seit September 2014. Ursache dafür können nach Händlerangaben zwei Gründe sein. Da der Dollar nicht nur gegenüber dem Schweizer Franken, sondern auch gegenüber anderen Währungen nach Wegfall des Euro-Mindestkurses an Wert verloren hat und Gold in der US–Währung gehandelt wird, ist der Erwerb für Anleger tendenziell günstiger als davor. Zusätzlich wird durch die Erwartung einer anhaltend lockeren Geldpolitik vieler Zentralbanken die Nachfrage nach dem Edelmetall beflügelt. Bedingt durch die damit verbundenen niedrigen Zinsen ist Gold für Anleger attraktiv, da das Edelmetall selbst keine Zinsen abwirft.[47]

Trivia[Bearbeiten]

Der Franken wird in der Umgangssprache, den Dialekten der deutschsprachigen Schweiz, oft auch Stutz genannt. Dazu gibt es verschiedene Erklärungen; beispielsweise hiess ein aus der Schweiz stammender, damals berühmter Münzmeister in Fürth Conrad Stutz. Einer anderen Interpretation zufolge soll früher Stutz, stutzen oder verstutzen «Tausch», «handeln» oder «verprassen» bedeutet haben.[48] Ein weiteres saloppes Wort ist Stein.[49] Die 5-Franken-Münze wird auch Fünfliber genannt, von französisch livre, italienisch libbra «Pfund».[50]

In der Romandie ist für den Franken umgangssprachlich die Bezeichnung balle (Plural balles) üblich.[51]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Weiterführende Informationen in den
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zum Thema Aufhebung des Mindestkurses (2015)

Kommentare zum Interview:
NZZ: Ökonom Ernst Baltensperger empfiehlt Ablösung des Mindestkurses. 11. Januar 2015–01:33 Uhr.
Hans Geiger: Das Ende der Euro-Kursbindung. In: Inside Paradeplatz.Finanznews aus Zürich, 12. Januar 2015.

Pressestimmen vom 15. Januar 2015:

Siehe auch:

  • Publikationen der SNB (mit Medienmitteilungen, Referate, Terminkalender, Dossiers, Empfohlene Seiten, Service für die Medien).
  • Glossar der SNB (eine Sammlung erklärungsbedürftiger Begriffe).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Nationalbank legt Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro fest. Medienmitteilung der Schweizerischen Nationalbank vom 6. September 2011 (PDF; 55 kB)
  2. a b SNB-Präsident Hildebrand äussert sich zu den Massnahmen der Nationalbank. Video in: Schweizer Fernsehen vom 6. September 2011.
  3. Nationalbank hebt Mindestkurs auf und senkt Zins auf −0,75 %. Schweizerische Nationalbank (SNB), 15. Januar 2015, abgerufen am 15. Januar 2015 (PDF).
  4. vgl.: Liste der Wechselkurse (Goldstandard)
  5. Carl Otto: Der Haussekretär. Berlin 1913, S 485, 3. Umschlagseite
  6. Von A–Z: Das Konversationslexikon. Berlin 1932, Sp. 417ff.
  7. Währungsvertrag zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Fürstentum Liechtenstein
  8. a b Antwort des Bundesrates vom 10. Juni 2013 auf die Frage: „Wie viel kostet die Herstellung der Schweizer Münzen und Banknoten?“
  9. Schweizerische Nationalbank: Zweite Banknotenserie 1911
  10. Entwürfe der 9. Serie
  11. Die Wirren im Banknotendruck
  12. Schweizerische Nationalbank (SNB) – Siebte Banknotenserie 1984. In: snb.ch. Abgerufen am 28. Februar 2015.
  13. Medienmitteilung der Schweizerischen Nationalbank 26. Februar 2007.
  14. Medienmitteilung der Schweizerischen Nationalbank (PDF-Datei; 51 kB) 9. Februar 2012.
  15. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-Format20 Minuten – Die neuen Banknoten sind eine Zangengeburt. In: 20min.ch. 13. Dezember 2012, abgerufen am 28. Februar 2015.
  16. Sicherheitsmerkmale der SNB
  17. Merkblatt über die Reproduktion von Banknoten, 16. Juni 2009, Schweizer Nationalbank, abgerufen am 11. Mai 2011.
  18. http://bazonline.ch/wetter/allgemeinelage/warum-schweizer-immer-mehr-tausendernoten-horten/story/22339411
  19. http://bazonline.ch/wetter/allgemeinelage/warum-schweizer-immer-mehr-tausendernoten-horten/story/22339411
  20. Angaben der SNB zum Notenumlauf
  21. Hanno Mußler: Nationalbank stemmt sich gegen Aufwertung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3. August 2011.
  22. Alexander Künzle: Die Gratwanderung der Nationalbank, 4. August 2011.
  23. Nationalbank legt Euro-Mindestkurs fest, NZZ Online, 6. September 2011.
  24. a b c d e f Medienmitteilung der SNB: Nationalbank hebt Mindestkurs auf und senkt Zins auf −0,75 %. Weitere Verschiebung des Zielbandes in den negativen Bereich. Zürich, 15. Januar 2015 (PDF)
  25. a b c Tages–Anzeiger: SNB hebt Euro-Mindestkurs auf,15. Januar 2015–11:51 Uhr
  26. a b c Sächsische Zeitung: Schweizer lassen den Euro fallen. 16. Januar 2015.
  27. Tages–Anzeiger: Was ist nur in die SNB gefahren?. 15. Januar 2015
  28. a b c d e f g h i j k l m Tages-Anzeiger: «Die Presse war voller Spekulationen». 26. Januar 2015 (Interview mit dem Vizepräsidenten der SNB Jean-Pierre Danthine).
  29. Web-TV: Archiv der SNB-Anlässe:Medienkonferenz der Schweizerischen Nationalbank vom 15. Januar 2015.
  30. a b c d e f g h i Blick.ch: SNB-Direktor Fritz Zurbrügg erklärt, warum die Notenbank den Stecker zog und den Mindestkurs aufhob! 22. Januar 2015–00.03 Uhr.
  31. a b c d e f g h Sächsische Zeitung: Schweizer–Hammer: Erste Pleiten gemeldet. 17./18. Januar 2015.
  32. a b c Sächsische Zeitung: Deutsche Bank soll 130 Millionen Euro verloren haben. 19. Januar 2015.
  33. Sächsische Zeitung: Ein Bogen um die Schweiz 8. Mai 2015 (unter Bezug auf dpa)
  34. Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO): Das Bruttoinlandprodukt im 1. Quartal 2015. SECO – Medienmitteilung vom 29. Mai 2015.
  35. a b c Auch deutsche Kommunen leiden unter Franken-Krediten FAZ vom 16. Januar 2015.
  36. a b c Hohe Millionen-Verluste für deutsche Städte wegen Franken-Aufwertung T-Online.de vom 20. Januar 2015.
  37. a b c Hochriskante Spekulationen taz.
  38. a b c Deutsche Städte verzocken sich Frankfurter Rundschau vom 22. Januar 2015.
  39. a b c d Kommunen verzocken sich mit Franken tz vom 30. Januar 2015.
  40. Wir zocken nicht Gladbeck.de vom 11. September 2014.
  41. a b Frankenkurs belastet Kommunen. Westdeutscher Rundfunk Köln, vom 20. Januar 2015.
  42. a b c d : Stadt Münster in Westfalen: Kredite in Höhe von 102 Mio. Schweizer Franken. Pressemitteilung des Presse– und Informationsamtes, 26. Januar 2015.
  43. Hannover redet Verlustrisiko klein NDR vom 21. Januar 2015.
  44. a b c d e f g h i Thomas Roser und Paul Flückiger (SZ–Korrespondenten in Belgrad und Warschau): Panik im Schatten des Matterhorns. In: Sächsische Zeitung, 21. Januar 2015.
  45. a b Neue Zürcher Zeitung: Kroatien fixiert den Franken-Wechselkurs, 23. Januar 2015-16:20 Uhr.
  46. Michael Rasch: Ein Desaster für Schweizer Anleger In: Neue Zürcher Zeitung., vom 18. Januar 2015
  47. a b Tages–Anzeiger: Panik an Börsen und Devisenmärkten. 15. Januar 2015
  48. Schweizer Münzstätte-häufigste Fragen. Im Schweizerischen Idiotikon wird die fragliche Bedeutung ohne weitere etymologische Erläuterung im Artikel Stutz (Bd. XI, Sp. 1885) als Bedeutung 3 aufgeführt.
  49. Schweizerisches Idiotikon, Artikel Stein, Bed. 4 (Bd. XI, Sp. 787).
  50. Schweizerisches Idiotikon, Artikel Fünflĩber (Bd. III, Sp. 982).
  51. Catherine Cossy: Der Stutz in: Le Temps, abgerufen am 19. Januar 2015 (französisch)
  52. Daniel Hug: Der Franken – mehr als nur eine Währung. (Memento vom 16. Januar 2013 im Webarchiv Archive.is) In: NZZ am Sonntag. 23. September 2012.