Aqsai

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Aqsai
Ақсай (kas.) | Аксай (rus.)
Wappen
Wappen
Basisdaten
Staat: KasachstanKasachstan Kasachstan
Gebiet: Westkasachstan
Gegründet: 1936
Koordinaten: 51° 10′ N, 53° 0′ OKoordinaten: 51° 10′ 0″ N, 53° 0′ 0″ O
 
Einwohner: 35.310 (1. Jan. 2019)[1]
 
Zeitzone: WKST (UTC+5)
Telefonvorwahl: (+7) 71133
Postleitzahl: 090300–090302
Kfz-Kennzeichen: L, 07
Lage in Kasachstan
Aqsai (Kasachstan)
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Aqsai (kasachisch Ақсай; russisch Аксай Aksai) ist eine Stadt in Kasachstan mit etwa 35.300 Einwohnern (2019). Sie liegt im Gebiet Westkasachstan.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde als eine Eisenbahnstation gegründet und bekam 1967 die Stadtrechte verliehen.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung[2]
1959 1970 1979 1989 1999 2009
9.467 10.520 10.400 18.237 28.953 32.873

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Eröffnung der großen Öl- und Gas-Förderanlage Karatschaganak erhielt Aqsai einen Anstoß zur schnelleren Entwicklung. Anfang und Mitte der 1980er-Jahre siedelten sich in der Stadt Bauarbeiter aus Ländern des Rats für gegenseitige Wirtschaftshilfe an; insbesondere aus der Tschechoslowakei, DDR, Ungarn und Bulgarien. Sie sorgten für den Bau der Linien auf dem Ölfeld und Wohnmöglichkeiten. Ursprünglich ging man davon aus, dass die Rohstoffe aus dem Umkreis komplett in der Orenburger Gas Anlage verarbeitet werden. Seit jener Zeit ist der Stadt die Bezeichnung „Tschechische, deutsche Häuser, ungarisches Städtchen“ («чешские», «немецкие» дома, венгерский городок) geblieben. In der gleichen Zeit wurden in dem Gebiet eine Reihe unterirdischer nuklearer Explosionen für die Schaffung von unterirdischen Lagerstätten durchgeführt. Derzeit sind alle Hohlräume, die sich aus der Explosion ergaben, konserviert und haben keine Auswirkung auf Öl-Produktion. Die Kontrollen über den Zustand der Hohlräume werden durch das Nationale Nuklearzentrum Kasachstans geführt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Stadt befindet sich ein Bahnhof der Eisenbahnstrecke von Oral nach Sol-Ilezk.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Численность населения Республики Казахстан по областям, городам и районам на 1 января 2019 года. (RAR; 132 KB) stat.gov.kz, abgerufen am 4. August 2019 (russisch).
  2. Kazakhstan: Cities and towns. pop-stat.mashke.org, abgerufen am 5. August 2019 (englisch).