Aribert Mog

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Aribert Mog, auch Aribert Moog (* 3. August 1904 in Berlin; † 2. Oktober 1941 in Nowa Trojanowa an der Desna, Sowjetunion) war ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sohn einer Weinbauernfamilie von der Mosel nahm 15-jährig als Freikorps-Mitglied am Sturmangriff auf den St. Annaberg in Oberschlesien teil.[1] An der Universität studierte er Staatsrecht und Nationalökonomie. Weltreisen führten ihn unter anderem nach Alaska.

Dann entschied er sich für die Schauspielerei und trat an Berliner Bühnen wie dem Deutschen Künstlertheater, dem Thaliatheater und der Volksbühne auf. Zugleich übernahm er ab 1929 häufig Filmrollen als Held und Draufgänger. Bereits vor der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten war Mog Mitglied im völkisch gesinnten, antisemitischen Kampfbund für deutsche Kultur und der NS-Betriebszellen-Organisation.[1] 1932 spielte er an der Seite von Hedy Kiesler in dem Skandalfilm Ekstase, 1936 hatte er einen wichtigen Part in dem Mysterienspiel Fährmann Maria mit Sybille Schmitz. Er wirkte auch in den Propagandafilmen Der Fuchs von Glenarvon und Wunschkonzert mit.

1940 wurde Mog zum Kriegsdienst eingezogen. Er fiel 1941 als Angehöriger des Infanterieregiments 9[1] im Range eines Feldwebels in Russland.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, S. 414. ISBN 3-596-17153-9