Arminia Ochtrup

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Arminia Ochtrup
Name Sportclub Arminia
Ochtrup von 1912 e.V.
Vereinsfarben blau-weiß
Gegründet 1912
Vereinssitz Ochtrup, Nordrhein-Westfalen
Abteilungen zehn
Vorsitzender Paul Schomann
Homepage arminia-ochtrup.de

Arminia Ochtrup (offiziell: Sportclub Arminia Ochtrup von 1912 e.V.) ist ein Sportverein aus Ochtrup im münsterländischen Kreis Steinfurt. Die erste Fußballmannschaft spielte ein Jahr in der höchsten westfälischen Amateurliga.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde im Jahre 1912 gegründet und bietet die Sportarten Basketball, Fußball, Handball, Judo, Karate, Leichtathletik, Schwimmen, Tischtennis, Turnen und Volleyball an. Zum 1. Januar 2008 hatte der Verein rund 2.400 Mitglieder. Die Fußballer der Arminia tragen ihre Heimspiele im FansationSport-Stadion aus. Bis 2014 hieß die Spielstätte Stadion am Schulzentrum.

Die Fußballer stiegen im Jahre 1946 in die Bezirksklasse Emsland auf und wurden auf Anhieb Vizemeister hinter Eintracht Nordhorn. In der folgenden Saison 1947/48 sicherte sich die Arminia die Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga, die seinerzeit die höchste Amateurliga Westfalens darstellte.[1] Als Drittletzter der Saison 1948/49 verpasste die Mannschaft den Klassenerhalt und musste zurück in die Bezirksklasse. Drei Jahre später stiegen die Ochtruper in die Kreisklasse ab. Der Wiederaufstieg gelang erst im Jahre 1958.

Nach mehreren Jahrzehnten in unteren Ligen gelang der Arminia im Jahre 2005 der erneute Aufstieg in die Landesliga, dem allerdings der direkte Wiederabstieg folgte. Im Jahre 2009 stieg die Mannschaft auch aus der Bezirksliga ab. Nach einer Vizemeisterschaft hinter Germania Hauenhorst gelang 2011 die Rückkehr in die Bezirksliga. Dort hatte die Arminia Pech. Aufgrund einer Ligenreform stiegen fünf statt normalerweise drei Mannschaften ab. Die Ochtruper verpassten den Klassenerhalt nur durch die schlechtere Tordifferenz gegenüber dem TuS Altenberge. Seitdem spielte die Arminia in der Steinfurter Kreisliga A.[2]

Die Fußballabteilung des SC Arminia Ochtrup gliederte sich vom restlichen Verein ab und bestand vorübergehend als 1. FC Arminia Ochtrup. Später gründete dieser mit nahezu der gesamten Jugendabteilung des FC Lau-Brechte den FSV Ochtrup.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken: Fußball in Westdeutschland 1945 - 1952. Hövelhof 2011, S. 41, 73.
  2. SC Arminia Ochtrup. Tabellenarchiv.info, abgerufen am 10. Mai 2019.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]