Unveränderlichkeit der Arten

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Die These von der Unveränderlichkeit der Arten geht von der Annahme aus, dass alle Arten in einem einmaligen Schöpfungsprozess erschaffen wurden und dass es seitdem keine Veränderung der Arten (Evolution) gibt.

Carl von Linné vertrat diese Anschauung. Georges Cuvier begründete seine Katastrophentheorie dass nach einem einmaligen Schöpfungsakt viele Arten durch Katastrophen wie z. B. Eiszeiten, Meteoriteneinschläge etc. ausstarben.

Diese These war weit verbreitet, bevor sich nach 1858 – durch Charles Darwins Buch Die Entstehung der Arten – allmählich die Evolutionstheorie durchsetzte. Die Naturforscher Georges-Louis Leclerc de Buffon, Erasmus Darwin, Jean-Baptiste de Lamarck und Étienne Geoffroy Saint-Hilaire zogen diese Theorie hingegen schon vor Darwin in Zweifel.