Platforma Obywatelska

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Dieser Artikel behandelt die polnische Partei. Zur 2012 gegründeten russischen Partei siehe Bürgerplattform (Russland).
Bürgerplattform
Platforma Obywatelska
Logo der PO
Abkürzung PO
Partei­vorsitzender Grzegorz Schetyna
Gründung 24. Januar 2001
Abspaltung von Akcja Wyborcza
Solidarność
,
Unia Wolności
Haupt­sitz Ulica Wiejska 21,
Warschau
Aus­richtung Liberalismus,
Konservatismus
Mitglieder­zahl ca. 17.000
(Stand: Dezember 2015)[1]
Europapartei EVP
EP-Fraktion EVP
Jugend­organisation Stowarzyszenie
„Młodzi Demokraci“
Farbe(n) Azurblau
Orange
Sejm
136/460
Senat
33/100
EU-Parlament
19/51
Sejmiks
179/555
Website www.platforma.org

Die Audio-Datei / Hörbeispiel Platforma Obywatelska?/i (Abkürzung: PO; deutsch: Bürgerplattform) ist eine liberal-konservative beziehungsweise sozialliberale[2] Partei in Polen. Aufgrund ihres breiten Spektrums wird sie von manchen Politikwissenschaftlern mit dem Etikett „ideologiefrei“ charakterisiert.[3] 2016 betonte der neue Parteivorsitzende Grzegorz Schetyna in einem Interview für die Wochenzeitschrift Do Rzeczy, zum liberal-konservativen Ursprung seiner Partei zurückzukehren.[4][5]

Von 2009 bis 2012 war der PO-Politiker Jerzy Buzek Präsident des Europäischen Parlamentes, zwischen 2010 und 2015 stellte die Partei mit Bronisław Komorowski den Staatspräsident und 2014 wurde der damalige Parteivorsitzende Donald Tusk zum Präsident des Europäischen Rates gewählt.

Sie bildete von 2007 bis 2015 in einer Koalition mit der Polnischen Volkspartei (PSL) die Regierung. Beide Parteien gehören der Europäischen Volkspartei (EVP) an.[6]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorerst als Verein gegründet, entstand am 24. Januar 2001 die Partei Platforma Obywatelska Rzeczypospolitej Polskiej, welche am 5. März 2002 registriert wurde. Mitbegründer waren Andrzej Olechowski und Maciej Płażyński, beide zuvor Abgeordnete der konservativen Wahlaktion Solidarität (Akcja Wyborcza Solidarność, AWS), sowie Donald Tusk, zuvor Abgeordneter der liberalen Freiheitsunion (Unia Wolności, UW). Tusk verließ die Unia Wolności nach seiner Niederlage gegen Bronisław Geremek um den Parteivorsitz.[7] Das Ziel der Initiatoren war, eine neue starke Mitte-rechts-Partei entstehen zu lassen, nachdem das bürgerliche Lager in den Jahren zuvor deutlich an Einfluss gegenüber dem postkommunistischen Bund der Demokratischen Linken (Sojusz Lewicy Demokratycznej, SLD) verloren hatte. Zu ihrer Wählerschaft zählen daher Anhänger des christdemokratischen, konservativen und liberalen Spektrums. Die PO stärkte sich nach dem Gründungsparteitag durch übergelaufene Politiker von AWS und UW sowie einer direkten Zusammenarbeit mit dem Stronnictwo Konserwatywno-Ludowe.

2001–2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Hinblick auf die Parlamentswahl 2001 entschied man sich Vorwahlen für die Listenkandidaten durchzuführen.[8] Demoskopen prognostizierten einen deutlichen Vorsprung der sozialdemokratischen Koalition bestehend aus SLD und UP, sodass die Bürgerplattform eine Zusammenarbeit mit AWS, UW, PiS und ROP einging. Folglich entstand eine gemeinsame Wahlliste für den Senat.[9] Auf den Kandidatenlisten für den Sejm fanden sich auch Mitglieder der Unia Polityki Realnej wieder.[10] Die PO ging aus den Parlamentswahlen 2001 mit 12,7 Prozent der Stimmen hervor und wurde auf Anhieb zweitstärkste Partei im Sejm, dem polnischen Unterhaus. Kurz nach den Wahlen kam es wegen Streitigkeiten zu einer Abspaltung von Mitgliedern des Stronnictwo Konserwatywno-Ludowe.[11] Die Parteispitze sprach sich gegen eine Koalition mit der SLD aus. Während ihrer Oppositionstätigkeit war die PO dem Kabinett Miller und insbesondere den Plänen des Finanzministers Grzegorz Kołodko eine Teilrückzahlung von hinterzogenen Steuern gesetzlich zu legalisieren, kritisch eingestellt.[12] Im Vorfeld der Selbstverwaltungwahlen 2002 entschied man sich für eine gemeinsame Koalition mit der PiS-Partei. Der sogenannte POPiS belegte trotz schlechter Umfragewerte in zwei Woiwodschaften den ersten Platz.[12] 2003 kam es zu Änderungen in der Führungsspitze. Maciej Płażyński verzichtete auf seine Parteimitgliedschaft.[13] Seine Ämter als Vorsitzender von Partei und Fraktion wurden von Donald Tusk übernommen. Den Fraktionsvorsitz belegte später Jan Rokita. Rokita war ebenfalls Mitglied des Parlamentsausschusses zur Aufklärung der Rywin-Affäre.[14] Die Abgeordneten stimmten am 20. Juni 2003 für eine Vertrauensfrage gegen die Regierung um Leszek Miller.[15] Die Partei befürwortete den Beitritt Polens in die Europäische Union,[16] jedoch unter Fortführung des Vertrags von Nizza.[15] Bei der Europawahl 2004 wurde sie mit 24,1 % und 15 Mandaten stärkste Kraft. Der PO-Politiker Jacek Saryusz-Wolski wurde daraufhin zum Vizepräsidenten des europäischen Parlaments gewählt.[17] Nachdem der Vizevorsitzenden Zyta Gilowska Nepotismus vorgeworfen wurde, verließ sie die PO im Mai 2005.[18]

2005–2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch einen allmählichen Wählerrückgang bei den Sozialdemokraten ergab sich die Möglichkeit Regierungsverantwortung zu übernehmen. Die Platforma Obywatelska zog mit Jan Rokita als Spitzenkandidat in den Wahlkampf. Ihre Ziele, 2005 stärkste Partei im Sejm zu werden und dort mit der national-konservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (Prawo i Sprawiedliwość, PiS) eine Regierung zu bilden, erreichte die PO allerdings nicht. Sie wurde mit 133 Mandaten nur zweitstärkste Fraktion im Sejm; die PiS hatte hingegen 158 Mandate gewonnen. Eine geplante Koalition mit den Nationalkonservativen scheiterte wegen Differenzen bei Personalentscheidungen. Daraufhin bildete die PiS zunächst eine Minderheitsregierung und ging schließlich eine Koalition mit der links-populistischen Bauernpartei Samoobrona und der klerikal-nationalistischen Liga Polnischer Familien (Liga Polskich Rodzin, LPR) ein. Für die Präsidentschaftswahl 2005 wählte die PO ihren Parteivorsitzenden Donald Tusk zum Präsidentschaftskandidaten. Tusk, der im ersten Wahlgang mit 38,8 Prozent der Stimmen noch stärkster Kandidat geworden war, verlor jedoch die nötig gewordene Stichwahl gegen den Präsidentschaftskandidaten der PiS, Lech Kaczyński, bis dato Warschauer Stadtpräsident, mit 46,5 zu 53,5 Prozent der Stimmen. Im Mai 2006 gelang es Tusk mit großer Mehrheit zum Vorsitzenden wiedergewählt zu werden. Er übertraf seinen Gegenkandidaten Andrzej Machowski mit einem Stimmverhältnis von 533 zu 97.[19] Bei den Selbstverwaltungswahlen 2006 konnte sich die PO als stärkste Partei behaupten und war aufgrund von Bündnissen mit der PSL fähig in 15 von 16 Woiwodschaften mitzuregieren.[20] Auch das prestigeträchtige Amt des Stadtpräsidenten von Warschau ging an die Kandidatin Hanna Gronkiewicz-Waltz über.[21]

Koalitionsregierungen (2007–2015)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Kabinett Tusk I

Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen 2007 gelang der PO schließlich zusammen mit ihrem erneuten Spitzenkandidaten Tusk der Sieg. Sie erhielt 41,51 Prozent der Stimmen, womit sie 209 der 460 Sitze im Sejm für sich gewinnen konnte.[22] Damit war sie die mit Abstand stärkste Kraft im damaligen Sejm und bildete zusammen mit der PSL, die 8,91 Prozent der Stimmen beziehungsweise 31 Sitze erhalten hatte, eine Regierungskoalition unter Tusk als Ministerpräsidenten. Bei der gleichen Wahl gewann die PO zudem 60 von 100 Sitzen im Senat, dem polnischen Oberhaus, und somit die absolute Mehrheit.[23] Donald Tusk versprach in seiner Regierungserklärung Steuersenkungen, eine geringere Arbeitslosigkeit, höhere Gehälter im Bildungs- und Gesundheitswesen sowie Korruptionsbekämpfung. Darüber hinaus versicherte er den Auslandseinsatz polnischer Soldaten im Irakkrieg zu beenden.[24]

In der Anfangsphase kam es zwischen Präsident Lech Kaczyński und Premierminister Tusk vorwiegend in der Außenpolitik zu Spannungen. Tusk strebte seinerzeit bessere Beziehungen mit Russland an, wobei das Verhältnis zu den Vereinigten Staaten distanzierter sein sollte, als es die Vorgängerregierung pflegte. Der Ministerpräsident lehnte eine Stationierung von US-amerikanischen Flugabwehrraketen ab, wobei der Kaukasuskrieg 2008 seine Entscheidung revidierte. Zwar unterschrieb die Regierung Tusk im Nachhinein eine Vereinbarung mit Präsident George W. Bush, jedoch wurde dies von seinem Nachfolger Barack Obama nicht weiterverfolgt. Weiteres Konfliktpotenzial entstand durch die Frage wer das Land in der Europäischen Union repräsentieren sollte. Nachdem Kaczyński untersagt wurde mit dem Präsidentenflugzeug nach Brüssel anzureisen, nahm dieser einen Charterflug.[24]

Beide Legislaturperioden wurden größtenteils durch die Weltwirtschaftskrise geprägt. Das Ziel der Eurozone im Jahr 2011 beizutreten konnte nicht erfüllt werden. Tusk hob mehrmals hervor, dass Polen im Jahr 2009 als einziger EU-Staat keine Rezession durchlief. Zwischen 2008 und 2014 wuchs die Wirtschaft mit einem EU-Spitzenwert von 23,8 %. Trotz vergleichsweise guter Konjunkturlage wurde 2009 ein Haushaltsdefizit von 8 % erwirtschaftet und das EU-Konvergenzkriterium mit höchstens 3 Prozent deutlich überschritten. Infolgedessen haben sich acht Jahre PO-Regierung durch zurückhaltende Ausgabenpolitik und Reformen charakterisiert. Die Anhebung des Mehrwertsteuersatzes von 22 auf 23 Prozent lief vorherigen Ankündigungen nach Steuersenkungen zuwider. Der PO gelang es trotz Protesten von Gewerkschaftern das Renteneintrittsalter sukzessive von 60 Jahre für Frauen und 65 Jahre für Männer auf je 67 Jahre anzuheben. Der Verteidigungsminister Bogdan Klich konnte die Abschaffung der Wehrpflicht zu seinen Erfolgen zählen. Eine Kontroverse galt der eingeführten Schulpflicht für Sechsjährige durch die Bildungsministerin Katarzyna Hall. Zuvor oblag es den Erziehungsberechtigten ihr Kind mit sechs oder sieben Jahren einzuschulen. Weitere Belastungen erfuhr die Bürgerplattform durch den Ausbruch der sogenannten Afera hazardowa (deutsch: Glücksspielaffäre). Das Antikorruptionsbüro hatte berühmte PO-Politiker aufgezeichnet, die nach Treffen mit Geschäftsleuten Änderungen des Glücksspiel-Gesetzes zugunsten von Casino-Besitzern durchsetzten.[25] Die Affäre wurde vom Flugzeugabsturz bei Smolensk überschattet. Tusk verzichtete auf seine Kandidatur bei der nächsten Präsidentschaftswahl. Nach einer parteiinternen Vorwahl trat die Platforma Obywatelska mit Bronisław Komorowski als ihrem Kandidaten an. Aus der dabei notwendig gewordenen Stichwahl ging dieser schließlich mit 53,01 Prozent der Stimmen als Sieger hervor und wurde somit das vierte demokratisch gewählte Staatsoberhaupt Polens nach dem Fall des Kommunismus. Der Flugzeugabsturz vertiefte die Gräben zwischen den beiden größten Parteien. Tusk und seine Partei wurden von der PiS mitverantwortlich für den Absturz der Präsidentenmaschine gemacht. Auf Ablehnung stieß das Kabinett mit der Konfiszierung privater Renten-Fonds. Die Verstaatlichung ermöglichte es zwar die Schuldenquote zu senken, jedoch wurde das private Rentensystem nach Ansicht von Kritikern der Gefahr eines Zusammenbruchs ausgesetzt.[26][24]

Hauptartikel: Kabinett Tusk II
Tuskobus während der Wahlkampagne

Trotz Einbußen bei den Wählerstimmen siegte die PO bei der Parlamentswahl 2011 mit 39,18 Prozent der Stimmen und damit 207 Sitzen im Sejm sowie zusätzlich 63 Sitzen im Senat. Somit konnte erneut eine Regierungskoalition mit der PSL gebildet werden, wodurch Tusk der erste polnische Ministerpräsident wurde, unter dem einer Regierungskoalition in Polen nach 1989 die Wiederwahl gelang.

Vorherige Ankündigungen Kirchenfinanzierung oder Privilegien für Bauern abzuschaffen konnten nicht umgesetzt werden. Während der zweiten Legislaturperiode wurden Verwaltungsprozeduren, Zugangsbedingungen zum Arbeitsmarkt dereguliert und das Baurecht vereinfacht. Polen verbesserte sich nach Transparency International im Bereich Gewerbefreiheit von Platz 58 (2008) auf Platz 35 im Jahr 2014. Den krisengeschüttelten Bergbau gelang es nicht zu reformieren, wobei die schwierige Finanzlage des Sektors teilweise auf den niedrigen Kohlepreis zurückzuführen ist. Aufgrund von Protesten wurden Pläne zur Schließung defizitärer Bergwerke nicht weiter verfolgt. Mit der Fußball-Europameisterschaft 2012 konnte sich die PO als guter Organisator profilieren. Damit verbunden sind auch viele Infrastrukturprojekte, wie die Vollendung der A2 zwischen Warschau und Berlin. In den acht Jahren Regierungsverantwortung vergrößerte sich das Autobahn- und Schnellstraßennetz um circa 2100 km. Restriktive Vorschriften des Vorgängers Jan Szyszko, die zum übermäßigen Einsatz von Lärmschutzwänden führten, konnten durch eine neue Verordnung abgemildert werden.[27] Ende 2014 kam es mit dem Pendolino zu einem Zivilisationssprung bei der Eisenbahn. Trotz Verbesserungen der Eisenbahninfrastruktur konnten die EU-Strukturfonds nicht so effizient, wie beim Straßenbau genutzt werden.[28][24]

Die von der PO geführte Regierung geriet im Juni 2014 in eine schwere Krise, als Mitschnitte privater Gespräche ihrer Kabinettsmitglieder in Luxusrestaurants veröffentlicht wurden, die in vulgärer Sprache die nach außen vorgetragenen politischen Grundsätze und Leitlinien der Regierung konterkarierten.

Hauptartikel: Kabinett Kopacz

Premierminister Donald Tusk überstand aber im selben Monat eine Vertrauensabstimmung im Sejm und die Partei konnte sich daraufhin unter der ab September regierenden neuen Premierministerin Ewa Kopacz (Donald Tusk wechselte als EU-Präsident nach Brüssel) wieder stabilisieren.

Nachdem bei der Präsidentschaftswahl im Mai 2015 der von der PO unterstützte Amtsinhaber Bronisław Komorowski seine Wiederwahl verloren hatte und später im Juni Unterlagen staatsanwaltlicher Ermittlungen zur Abhöraffäre auf Facebook geleakt wurden, entließ Premierministerin Kopacz als Versuch einer Vertrauenswiederherstellung für die kommenden Parlamentswahlen im Herbst drei Minister und weitere untergeordnete Amtsträger. Der ehemalige Außenminister Radosław Sikorski trat als Protagonist in dieser Abhöraffäre als Sejmmarschall zurück. Bei den Parlamentswahlen im Oktober 2015 verlor die PO ihre Regierungsmehrheit an die nationalkonservative Konkurrentin Recht und Gerechtigkeit (PiS) und ist seitdem in Opposition. Als Folge dieser Niederlage trat Vorsitzende Ewa Kopacz bei den turnusmäßigen Wahlen um den Parteivorsitz nicht an. Neuer Parteichef wurde im Januar 2016 ohne Gegenkandidaten Grzegorz Schetyna.

Rhetorik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Katarina Bader handelt es sich bei der Bürgerplattform um eine im Ursprung populistische Partei mit Anti-Establishment-Rhetorik, die sich zu einer „Catch-all-Partei“ transformierte. In der Grundsatzerklärung begründeten die drei Parteigründer ihr Engagement mit dem Protest gegen die als schlecht bezeichnete „Beuteverteilungs“-Politik, die sie zu beenden versprachen. Die Partei griff in der Anfangszeit immer wieder auf populistische Mobilisierungsstrategien zurück, stellte die etablierten Parteien als eine korrupte, „demokratieschädigende“ Einheit dar und nahm Forderungen ins Programm auf, die der öffentlichen Stimmung entsprachen, dem ursprünglichen Parteiprogramm der PO jedoch zuwiderliefen.[29]

Parteivorsitzende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Bild Name Amtszeit
1. Maciej Płażyński Kancelaria Senatu 2005.jpg Maciej Płażyński 18. Oktober 2001–
1. Juni 2003
2. 2014 - Donald Tusk (1).jpg Donald Tusk 1. Juni 2003–
8. November 2014
3. Ewa Kopacz - Warszawa Konwencja PO (cropped).jpg Ewa Kopacz 8. November 2014–
26. Januar 2016
4. Grzegorz Schetyna (cropped).jpg Grzegorz Schetyna Seit 26. Januar 2016

Wahlergebnisse der PO[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlergebnisse PO.svg
Ergebnisse bei den Parlamentswahlen
Jahr Sejm Senat
Stimmen Mandate Mandate
Anzahl  % +/– Anzahl +/– Anzahl +/–
2001 1.651.099 12,68 (2.)
65/460
2005 2.849.259 24,14 (2.) 11,46
133/460
68
34/100
2007 6.701.010 41,51 (1.) 17,37
209/460
76
60/100
26
2011 5.629.773 39,18 (1.) 2,33
207/460
2
63/100
3
2015 3.661.474 24,09 (2.) 15,09
138/460
69
34/100
29
Ergebnisse bei den Präsidentschaftswahlen
Jahr Kandidat Wahlgang I Wahlgang II Anmerkung
Stimmen  % Stimmen  %
2005 Donald Tusk 5.429.666 36,33 (1.) 7.022.319 45,96 (2.) Gegen Lech Kaczyński verloren
2010 Bronisław Komorowski 6.981.319 41,54 (1.) 8.933.887 53,01 (1.) Gegen Jarosław Kaczyński gewonnen
2015 Bronisław Komorowski 5.031.060 33,77 (2.) 8.112.311 48,45 (2.) Gegen Andrzej Duda verloren
Ergebnisse bei den Selbstverwaltungswahlen
Jahr Sejmiks Powiats Gminas Stadtpräsidenten,
Bürgermeister,
Gemeindevorsteher
Stimmen Mandate Stimmen Mandate Mandate Mandate
 % +/– Anzahl +/–  % +/– Anzahl +/– Anzahl +/– Anzahl +/–
2002 Koalition mit PiS  ? 48 160  ?
2006 27,18
186/561
19,76  ? 779 731 1784 1624 46  ?
2010 30,89 3,71
222/561
36 20,91 1,15 1315 536 2719 935  ?  ?
2014 26,29 4,60
179/555
43 12,32 8,59 747 568 1473 1246 54  ?
Ergebnisse bei den Wahlen zum Europaparlament
Jahr Stimmen Mandate
Anzahl  % +/– Anzahl +/–
2004 1.467.775 24,10 (1.)
15/54
2009 3.271.852 44,43 (1.) 20,33
25/50
10
2014 2.271.215 32,13 (1.) 12,30
19/51
6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Platforma Obywatelska – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. wmeritum.pl, Platforma Obywatelska traci swoich członków, 25. Dezember 2015
  2. Jarosław Szczepański: Raport z badania Trójkąt ideologiczny Warszawa: Wydział Dziennikarstwa i Nauk Politycznych UW, 2015, ISBN 978-83-63183-98-1, S. 38.
  3. Pozycjonowanie oferty Platformy Obywatelskiej wobec Prawa i Sprawiedliwości w wyborach parlamentarnych w 2011 roku. In: Marzena Cichosz, Dariusz Skrzypiński (Hrsg.): Segmentacja, targeting, pozycjonowanie na rynku politycznym. Wrocław: Towarzystwo edukacji obywatelskiej, 2014, ISBN 978-83-929260-8-5, S. 152.
  4. Czy to już koniec PO jaką znamy? Schetyna: Platforma skręci w prawo. In: Newsweek. 8. August 2016, abgerufen am 12. Oktober 2016 (polnisch).
  5. Dwie kotwice Platformy. In: Gazeta Wyborcza. 10. August 2016, abgerufen am 12. Oktober 2016 (polnisch).
  6. European Union Governments (Memento vom 12. Juni 2009 im Webarchiv archive.is) Abgerufen am 3. Oktober 2015.
  7. S. 425–426
  8. Harce prawyborcze. In: Polityka. 16. Februar 2010, abgerufen am 15. Oktober 2016 (polnisch).
  9. S. 215
  10. S. 439
  11. Harce prawyborcze. In: Rzeczpospolita. 4. Juli 2009, abgerufen am 15. Oktober 2016 (polnisch).
  12. a b S. 271.
  13. Trzech tenorów założyło Platformę 10 lat temu w "Olivii". In: Polskie Radio. 24. Januar 2011, abgerufen am 15. Oktober 2016 (polnisch).
  14. S. 488
  15. a b S. 104
  16. S. 452
  17. S. 105
  18. S. 106
  19. Tusk został szefem Platformy Obywatelskiej. In: Dziennik. 12. Oktober 2007, abgerufen am 15. Oktober 2016 (polnisch).
  20. Najwięcej radnych w skali kraju ma PSL. In: Gazeta Wyborcza. 15. November 2006, abgerufen am 15. Oktober 2016 (polnisch).
  21. Wybory Prezydenta Miasta - głosowanie ponowne. In: Państwowa Komisja Wyborcza. Abgerufen am 15. Oktober 2016 (polnisch).
  22. Amtliches Endergebnis bekanntgegeben am 23. Oktober 2007 von der staatl. Wahlkommission. (Memento vom 3. August 2012 im Internet Archive) Abgerufen am 3. Oktober 2015.
  23. Amtliches Endergebnis bekanntgegeben am 23. Oktober 2007 von der staatl. Wahlkommission. Abgerufen am 3. Oktober 2015.
  24. a b c d Dorobek ośmiu lat rządów Platformy. In: bankier.pl. 19. Oktober 2015, abgerufen am 15. Oktober 2016 (polnisch).
  25. Tusks Minister treten wegen Glücksspiel-Affäre zurück. In: Spiegel Online. 7. Oktober 2009, abgerufen am 15. Oktober 2016.
  26. Schulden explodieren: Polen konfisziert private Renten-Fonds. In: Deutschen Wirtschafts Nachrichten. 8. September 2013, abgerufen am 15. Oktober 2016.
  27. Człowiek, który zasłonił Polskę ekranami akustycznymi wraca do rządu. In: Rynek Infrastruktury. 13. November 2015, abgerufen am 15. Oktober 2016 (polnisch).
  28. Osiem lat gospodarki pod rządami Platformy i ludowców. In: Gazeta Wyborcza. 5. September 2015, abgerufen am 15. Oktober 2016 (polnisch).
  29. Katarina Bader: Medialisierung der Parteien, Politisierung der Medien. Interdependenzen zwischen Medien und Politik im postsozialistischen Polen. Springer, Wiesbaden 2013, S. 280–298.

Bibliographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]