Baby Jail

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Baby Jail
Baby Jail 2012
Baby Jail 2012
Allgemeine Informationen
Genre(s) Rock
Gründung 1985, 2012
Auflösung 1994
Website http://www.babyjail.com/
Aktuelle Besetzung
Boni Koller
Bass, Gesang
Bice Aeberli
Aad Hollander
Gitarre, Gesang
Nico Feer
Ehemalige Mitglieder
Saxophon, Gesang
Sacha Rohrer (1986–1990)
Schlagzeug, Gesang
Andy Gruenberg (1986–1987)
Schlagzeug
Hepl Caprez (1987–1990)
Saxophon, Gesang
Marlen Müller (1990–1992)
Schlagzeug
Frank Bestebreurtje (1990–1993)
Gitarre
Peter Muster (1991–1994)
Schlagzeug
Rolf Eberle (1993–1994)
Bass
Doris Seibold (die ersten 4 Konzerte)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben
Trendy
  CH 5 23.08.1992 (9 Wo.) [1]
Benefiz
  CH 38 17.04.1994 (5 Wo.) [1]
Grüsse aus dem Grab
  CH 36 09.02.2014 (… Wo.) [1]
Singles
Tubel Trophy
  CH 7 26.07.1992 (15 Wo.) [1]
Tubel Trophy
  CH 6 27.09.2015 (3 Wo.) [1]
[1]
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/Quellen-Parameter
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Baby Jail ist eine durch die Fun-Punk-Bewegung inspirierte Schweizer Pop-Rockband.

Zwischen 1985 und 1994 veröffentlichte sie fünf Alben und spielte an zahlreichen Live-Auftritten in der Schweiz, in Deutschland und Frankreich. 1994 löste sich die Band offiziell auf. 2003 gaben sie ein Reunion-Konzert in Zürich und brachten mit Auf Wiedersehen ein Best-of-Album heraus. 2012 formierte sich die Band neu und tourt seit Mai 2012 wieder durch die Schweiz.[2][3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baby Jail wurden Ende 1985 gegründet und hiessen zuerst „Bébés Phoques“ (Phoques = französisch für Robben).[4] Die Band umfasste Boni Koller, Bice Aeberli, Peter «Pesche» Muster und Rolf Eberle. Sie löste sich im Mai 1994 auf.

Baby Jail ist vor allem bekannt für satirische und parodistische Nummern. Der grösste Hit war 1992 der Song «Tubel Trophy»,[5] der die Geschichte eines rassistischen Stammtischproleten erzählt, der an einem Abenteuerwettbewerb im Urwald teilnimmt und in dessen Zuge auf Nimmerwiedersehen verschwindet.

2012 formierte sich die Band neu und spielte für ihre Reunion-Tournee[6] einige neue Stücke ein, darunter Muss bezahlen und Zemäntfabrik.[7] Parallel zur Wiedervereinigung entstand der Dokumentarfilm Baby Jail – Rückkehr des lautesten Cabarets von Roman Wasik.[8] 2014 erschien das Album „Grüsse aus dem Grab“.

Am 18. September 2015 wurde die «Tubel Trophy» im Rahmen der Aktion Tubel Trophy wiederveröffentlicht.[9] Diese Kampagne für Toleranz, Gelassenheit und Humanität will «dem zunehmenden Stammtischrassismus etwas entgegensetzen». Der Verkaufserlös geht an die Schweizerische Flüchtlingshilfe.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1989: Bébé Gel (Lux Noise)
  • 1990: Primitiv
  • 1991: Live souvenir
  • 1992: Trendy
  • 1994: Benefiz
  • 2003: Auf Wiedersehen
  • 2014: Grüsse aus dem Grab (Lux Noise)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Steffen Hung: Discographie Baby Jail - hitparade.ch.
  2. Zürcher Band Baby Jail ist zurück, Radio DRS3, 30. Juli 2012.
  3. Tourplan der Reunion-Tour 2012 (Memento vom 2. Januar 2013 im Internet Archive)
  4. Geschichte von Baby Jail auf der Website der Band
  5. Clip Tubel Trophy auf Youtube
  6. Artikel BABY JAIL auf westnetz.ch.
  7. Clip Zemäntfabrik auf Youtube.
  8. SWISS FILMS: Baby Jail – Rückkehr des lautesten Cabarets.
  9. Anti-Neonazi-Song soll in die Schweizer Charts. 20min.ch.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]