Bahnhof Aurich

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Aurich
Der ehemalige Bahnhof in Aurich
Der ehemalige Bahnhof in Aurich
Daten
Bauform Kopfbahnhof
Abkürzung HAUR
Eröffnung 14. Juni 1883
Auflassung September 1967
Lage
Stadt/Gemeinde Aurich
Land Niedersachsen
Staat Deutschland
Koordinaten 53° 28′ 14″ N, 7° 28′ 31″ OKoordinaten: 53° 28′ 14″ N, 7° 28′ 31″ O
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Niedersachsen
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Der Bahnhof Aurich ist ein ehemaliger Bahnhof in der niedersächsischen Stadt Aurich in Ostfriesland. Inzwischen ist er umgebaut und einer neuen Nutzung zugeführt worden. Das Bahnhofsgebäude steht unter Denkmalschutz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1883 wurde der Auricher Bahnhof an der Bahnstrecke nach Emden eingeweiht. Am 14. Juni 1883 fand in Norden die feierliche Eröffnung der Küstenbahn Emden–Wittmund statt, zu der die Bahnstrecke nach Abelitz bahntechnisch als Zweigbahn gehörte.

Im September 1967 wurde der Personenverkehr nach Aurich eingestellt.

Seit 1995 ist der Bahnhof Unterrichtsgebäude des benachbarten Auricher Gymnasiums Ulricianum. Die Musiker der Schule haben dort ihr Domizil gefunden.

Heutiger Zustand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute findet Musikunterricht dort statt, wo einst die Wartesäle der 2. und der 3. Klasse waren. In den Räumen des ehemaligen Telegraphen- und des Billetbureaus klickt nicht mehr der Telegraph, sondern eher ein Metronom. „Mit dem Bahnhofsgebäude hat das Ulricianum dringend benötigte Musik- und Unterrichtsräume mit einer ganz besonderen Atmosphäre erhalten, aber auch eine räumliche Begrenzung, durch die sich ein ödes Schulgelände zu einem echten Campus gewandelt hat.“ (Reinhard Donath. In: Festschrift „350 Jahre Ulricianum“. 1996)

Der ehemalige Güterschuppen wird jetzt ebenfalls für den Musikunterricht des Ulricianums, für Konzerte und für Veranstaltungen genutzt. Vormittags dient er meistens den Proben von Bläserklassen; außerdem dient er als Veranstaltungsraum für etwa 200 Personen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hinrich Rudolfsen, Wolf-Jobst Siedler: Die Kleinbahn Leer–Aurich–Wittmund. (= Nebenbahndokumentation, Band 18.) Kenning, Nordhorn 1997, ISBN 3-927587-46-X.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]