Banku

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Banku (rechts)

Banku (auch: Obenku, Akpele) ist neben Joloffreis, Fufu und Kelawele ein ghanaisches Nationalgericht. Banku ist ein Teigkloß, der aus gesäuertem Mehl hergestellt und zu soßigen Gerichten und Eintöpfen serviert wird. Er besteht meist aus Maismehl, häufig wird aber auch eine Mischung aus Mais- und Maniokmehl verwendet.

Traditionell wird für die Zubereitung das Mehl mit Wasser zu einem Brei vermischt, der einige Tage stehengelassen wird und dadurch säuert. Dieser Brei wird anschließend gekocht und vor dem Servieren zu Klößen geformt. Für eine schnellere Zubereitung wird die Fermentation des Teiges auf wenige Stunden gekürzt und die Säuerung durch Zugabe von Essig erreicht.

Banku wird gerne mit würzigen Soßen gegessen und kann gut vorbereitet werden.

Eine ebenfalls aus der westafrikanischen Küche stammende Variante des Banku ist Kinkey, der gesäuerte Teig wird jedoch hierbei im Bananenblatt gedämpft.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Banku – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien