Baron Trevethin and Oaksey

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Geoffrey Lawrence, 1. Baron Oaksey, während des Nürnberger Prozesses, um 1946

Baron Trevethin, of Blaengawney in the County of Monmouth, und Baron Oaksey, of Oaksey in the County of Wilts, sind zwei erbliche britische Adelstitel in der Peerage of the United Kingdom. Die beiden Titel sind seit 1959 vereinigt.

Die Titel sind benannt nach der Ortschaft Trevethin, einem Vorort von Pontypool in Wales bzw. dem Ort Oaksey bei Malmesbury in England.

Verleihungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Titel Baron Trevethin wurde am 24. August 1921[1] für den angesehenen Richter Sir Alfred Lawrence geschaffen. Dieser war 1921 bis 1922 Lord Chief Justice of England.

Der jüngere Sohn des ersten Barons, Geoffrey Lawrence, war ebenfalls ein bekannter Jurist. Er wurde 1945 Vorsitzender Richter im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher. Nach dem Abschluss des Verfahrens wurde er seinerseits am 13. Januar 1947 als Baron Oaksey in den erblichen Adelsstand erhoben.[2]

Nachdem sein älterer Bruder 1959 ohne männlichen Abkömmling gestorben war, führte Lawrence beide Titel. Er nutzte jedoch entgegen den allgemeinen Regeln nicht den älteren Titel, sondern nannte sich weiterhin Baron Oaksey. Sein Sohn verfährt entsprechend.

Liste der Barone Treventhin und Oaksey[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barone Trevethin (1921)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Voraussichtlicher Titelerbe (Heir apparent) ist der Sohn des aktuellen Titelinhabers, Oliver Lawrence (* 1990).

Barone Oaksey (1947)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

wegen der weiteren Inhaber des Titels siehe oben

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The London Gazette: Nr. 13739, S. 1468, 2. September 1921.
  2. The London Gazette: Nr. 13739, S. 1468, 4. Februar 1947.

Literatur und Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]