Beat Happening

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Beat Happening
Allgemeine Informationen
Herkunft Olympia, Vereinigte Staaten
Genre(s) Indie-Rock, Lo-Fi, Indie-Pop, Twee-Pop
Gründung 1982
Aktuelle Besetzung
Calvin Johnson
Heather Lewis
Bret Lunsford

Beat Happening ist eine amerikanische Rockband, die 1982 in Olympia, Washington gegründet wurde. Beat Happening waren eine der ersten amerikanischen Vertreter der DIY-Bewegung in der Independent-Musik und hatten großen Einfluss auf nachfolgende Musiker, darunter Kurt Cobain.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mitglieder der Band lernten sich während der Zeit am College kennen und starteten 1983 mit ersten Aufnahmen, die sie auf Kassetten veröffentlichten. Die Band pflegte in Ablehnung der kommerziellen Rockmusik einen bewusst minimalistischen Stil und nahm ihre Platten mit einfachsten Mitteln auf. Die Bandmitglieder wechselten sich mit Gitarre, Schlagzeug und Gesang ab. 1985 erschien das erste Album, das von Greg Sage, dem Sänger der Punk-Band Wipers, produziert wurde. International bekannt wurde die Band aber erst mit der zweiten LP Jamboree (1988), die wie die dritte LP Black Candy (1989) vom englischen Independent-Label Rough Trade vertrieben wurde. Die Alben Dreamy (1991) und You Turn Me On (1992) erschienen in Zusammenarbeit mit dem Sub-Pop-Label, auf dem auch das erste Nirvana-Album erschien.

Calvin Johnson gründete 1982 das Indie-Rock-Label K Records, das Independent-Bands aus aller Welt veröffentlicht und auf dem auch alle Beat-Happening-Alben erschienen. Da er sich Anfang der 90er mehr und mehr auf seine Aktivitäten als Label-Chef und musikalische Nebenprojekte konzentrierte, ruhten die Bandaktivitäten für einige Jahre, ohne dass sich Beat Happening offiziell auflösten. Im Jahre 2000 veröffentlichte die Band die Angel Gone-Single.

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bret Lunsford – Gitarre, Schlagzeug
  • Calvin Johnson – Gitarre, Gesang
  • Heather Lewis – Schlagzeug, Gitarre, Gesang

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1985 – Beat Happening (K Records)
  • 1988 – Jamboree (K Records / Rough Trade)
  • 1989 – Black Candy (K Records / Rough Trade)
  • 1991 – Dreamy (K Records / Sub Pop)
  • 1992 – You Turn Me On (K Records / Sub Pop)
  • 2015 – Look around (Domino Records) (Goodtogo)

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1984 – Three Tea Breakfast (Cassette, K Records)
  • 1988 – Crashing Through (K Records)
  • 1988 – Beat Happening/Screaming Trees (K Records / Homestead)

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002 – Crashing Through (K Records)
  • 2003 – Music to Climb the Apple Tree By (K Records)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Azerrad: Our Band Could Be Your Life: Scenes from the American Indie Underground 1981-1991. 2002. S. 455ff.