Begasung

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Bei einer Begasung wird ein Raum mit einem giftigen Gas geflutet, um Schädlinge zu bekämpfen. Da es sich meist um giftige Gase handelt, sind besondere Sicherheitsmaßnahmen erforderlich.

Üblich sind Begasungen bei der Lagerung von organischen Materialien (z. B. Getreidelagerung, in Lagerhallen der Häfen, Silos, Mühlen), darüber hinaus in Kirchen, Museen, Archiven und Bibliotheken zur Bekämpfung des Holzwurms und anderer Materialschädlinge. In den 1970er Jahren wurden in Deutschland außerdem Rotfuchsbaue begast, um die Tollwut einzudämmen.

Aus der Sicht der Arbeitssicherheit ist in Deutschland neben anderen Bestimmungen die Gefahrstoffverordnung zu beachten. Begasungsmittel zur Schädlingsbekämpfung sind innerhalb der Europäischen Gemeinschaft durch die EU-Verordnung Nr. 528/2012[1] reglementiert.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verordnung (EU) Nr. 528/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Mai 2012 über die Bereitstellung auf dem Markt und die Verwendung von Biozidprodukten. Abgerufen am 3. Oktober 2019.