Belecasac

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Belecasac
Maucatar posto administrativo.png
Daten
Fläche 32,56 km²[1]
Einwohnerzahl 2.368 (2015)[1]
Chefe de Suco Agustinho Gusmão
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Busado 620
Dais 559
Du'ut 167
Gazolo 470
Ila 240
Loloba 181
Lolowa 131
Hasain (Osttimor)
Hasain
Hasain
Koordinaten: 9° 16′ S, 125° 18′ O

Belecasac (Belekasak) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Maucatar (Gemeinde Cova Lima).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belecasac
Orte Position[2] Höhe
Hasain 9° 16′ S, 125° 18′ O 116 m
Ila 9° 16′ S, 125° 18′ O  ?

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Belecasac eine Fläche von 22,78 km².[3] Nun sind es 32,56 km².[1] Der Suco bildet den Osten des Verwaltungsamts Fohorem. Im Westen liegen die ebenfalls zu Maucatar gehörenden Sucos Holpilat und Ogues. Südlich und östlich liegt das Verwaltungsamt Suai mit seinem Suco Labarai. Im Norden grenzt Belecasac an das indonesische Westtimor. Die Ostgrenze bildet der Fluss Raiketan. Die größeren Dörfer liegen an der Ostspitze des Sucos: Hasain und Ila. Die letzteren beiden liegen an einer Überlandstraße, die von der Gemeindehauptstadt Suai nach Norden führt.[4] Leogore und Hasain verfügen über eine Grundschule, Hasain außerdem über eine medizinische Station.[5]

Im Suco befinden sich die sieben Aldeias Busado (Busadau), Dais, Du'ut, Gazolo, Ila, Loloba und Lolowa.[6]

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Suco leben 2.368 Einwohner (2015), davon sind 1.198 Männer und 1.170 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 72,7 Einwohner/km². Im Suco gibt es 378 Haushalte.[1] Über 95 % der Einwohner geben Bunak als ihre Muttersprache an. Minderheiten sprechen Tetum Prasa oder Tetum Terik.[7]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Leogore befand sich ein Posten der pro-indonesischen Miliz Laksaur, die an der Gewaltwelle um das Unabhängigkeitsreferendum in Osttimor 1999 beteiligt war.[8]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Tomas Amaral zum Chefe de Suco gewählt.[9] Bei den Wahlen 2009 gewann Agustinho Gusmão.[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  3. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  4. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  5. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (PDF; 449 kB)
  6. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  7. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Belecasac (tetum; PDF; 8,3 MB)
  8. „Chapter 7.3: Forced Displacement and Famine“ (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  9. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

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