Benedikt Buchner

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Benedikt Buchner (* 30. Juli 1970) ist deutscher Rechtswissenschaftler und Professor für Bürgerliches Recht an der Universität Bremen.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1990 bis 1995 studierte Buchner Rechtswissenschaft an den Universitäten Augsburg und München. 1997 promovierte er an der Universität Augsburg mit einer Arbeit zum internationalen Zivilprozessrecht („Kläger- und Beklagtenschutz im Recht der internationalen Zuständigkeit“[1]; Dissertationspreis der Augsburger Universitätsstiftung 1998). Von 1999 bis 2005 war Benedikt Buchner als Assistent am Institut für Internationales Recht der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. In diesen Zeitraum fällt auch ein eineinhalbjähriger Studien- und Forschungsaufenthalt an der University of California, Los Angeles (LL.M. 2002) und eine viermonatige Gastprofessur an der staatlichen Universität Osaka/Japan. Im Oktober 2005 schloss Benedikt Buchner sein Habilitationsverfahren an der Juristischen Fakultät der Universität München ab; ihm wurde die Lehrbefugnis für die Fachgebiete „Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht, Informationsrecht, Internationales Zivilprozessrecht, Rechtsvergleichung“ erteilt. Seine Habilitationsarbeit zum Thema „Informationelle Selbstbestimmung im Privatrecht“[2] wurde durch den Bayerischen Habilitationsförderpreis unterstützt und mit dem Wissenschaftspreis 2005 der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik ausgezeichnet.[3]

Im Sommersemester 2007 wurde Benedikt Buchner von der Universität Bremen zum Professor für Bürgerliches Recht mit dem Schwerpunkt Gesundheits- und Medizinrecht ernannt. Seit August 2007 ist er geschäftsführender Direktor des Instituts für Gesundheits- und Medizinrecht der Universität Bremen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dissertation bei Google-Books
  2. Habilitation, erschienen bei Mohr Siebeck, Tübingen 2006.
  3. Pressemitteilung der Stiftung vom 10. Oktober 2005.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]