Beni Hasan

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der mittelägyptischen Nekropole Beni Hasan, für die Gruppe arabischer Stämme siehe Banī Hassān.
Eingangsbereich eines Felsgrabes in Beni Hasan
(Bild von David Roberts, 1838)

27.92972222222230.875Koordinaten: 27° 56′ N, 30° 53′ O Beni Hasan, auch Beni Hassan geschrieben (arabisch ‏بني حسن‎ Banī Ḥasan ‚Stamm des Ḥasan‘), ist der Name zweier Ortschaften in Mittelägypten, die etwa 20 Kilometer südlich von al-Minya auf dem Ostufer des Nils liegen: der bewohnte Ort Beni Hasan asch-schuruq („der Östliche“) und der heute unbewohnte Ort Beni Hasan al-qadim („der Alte“). Im Bereich von Beni Hasan al-qadim befinden sich Totenstädte aus fast allen altägyptischen Epochen.

Bauwerke[Bearbeiten]

Besonders bekannt sind die Felsengräber von Beni Hasan aus der Ersten Zwischenzeit und der Zeit des Mittleren Reiches, in denen die Gaufürsten des „Gazellengaues“ bestattet wurden. In den Gräbern finden sich u. a. Malereien mit Handwerkerszenen und Ringkämpfern. Etwa fünf Kilometer südlich der Felsgräber findet sich der Tempel Speos Artemidos[1], den Hatschepsut hier für die Löwengöttin Pachet errichten ließ.[2] Beim Tempel finden sich zudem ein Katzenfriedhof und eine spätzeitliche Nekropole.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Beni Hassan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Benī Ḥasan – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Speos Artemidos / Beni Hassan (2009)
  2. Hatshepsut's Inscription on the Hyksos