Bernhard Butzke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Bernhard (Johannes Karl) Butzke (* 20. Mai 1876 in Berlin; † 1952 in Berlin) war ein Berliner Kunstschmied und Bildhauer.[1]

Bernhard Butzke lernte bei KPM Berlin, war anschließend Schüler an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin und von 1893 bis 1900 bei KPM Berlin als Modelleur fest angestellt. Danach war er als freier Bildhauer in Berlin tätig.[2]

Er schuf unter anderem eine dekorative Plastik an den Fassaden der Rathäuser in Charlottenburg und Friedenau und einen lebensgroßen weiblicher Akt aus Bronze (um 1910) für das Rathaus Zehlendorf.[3] Butzke ist besonders für seine Darstellungen von Rehen und anderen Tierdarstellungen berühmt.

Es ist wahrscheinlich, dass Butzke ab den 1920er Jahren auch unter dem Pseudonym „F.P. Zimmer“ gearbeitet hat.[4] In dieser Zeit war er auch bei den Schwarzburger Werkstätten als Modelleur tätig.[5]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bildindex der Kunst und Architektur
  2. Müller, Hermann Alexander. Allgemeines Künstler-Lexicon. 1921. Reprint. London: Forgotten Books, 2013. 209
  3. Bernhard Butze bei Zezschwitz, Auction 40, Lot 94 , 4. März 2008 (Memento des Originals vom 6. Januar 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.von-zezschwitz.de
  4. Diskussion:Skulpturen im Grugapark: Ist „F. P. Zimmer“ ein Pseudonym von „Bernhard Butzke“?
  5. Bernhard Butzke, ‚Froschkönigin‘ (1922–1923), Auktionskatalog Auktionshaus Stahl, 12. September 2009, Lot 690