Bildband

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Ein Bildband ist eine, neuerdings auch in digitaler Form mögliche, Publikation, in der Abbildungen einen Hauptteil des Inhalts ausmachen.

Bildband im Buchhandel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im klassischen Sinne stellt ein Bildband im Buchhandel eine Buchgattung dar und ist charakterisiert durch einen festen Einband und in der Regel großformatige Abbildungen, die dokumentarischen Charakter haben. Texte in Bildbänden führen in das Thema ein, beschreiben einzelne Bilder, nehmen aber insgesamt weniger Raum als die Bilder ein. Häufige Themen derartiger Bildbände sind Reise und Länderkunde, Kunstwerke, Sportgroßveranstaltungen (wie Olympische Spiele oder Weltmeisterschaften) und Verkehrsmittel (wie Eisenbahnen, Autos, Schiffe etc.), richten sich also nach den Interessen der potentiellen Käufer.

Bildband im Bibliothekswesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem Mitte der 2010er Jahre im Bibliothekswesen eingeführten internationalen Regelwerk zur Erfassung und Archivierung von Publikationen, dem Resource Description and Access, ist der Begriff Bildband nicht definiert. Man versteht dort darunter jegliche gedruckte oder in digitaler Form vorliegende Ressource, in der Bilder mindestens 40 % des Inhalts ausmachen. Hier zählen zu den Bildbänden also beispielsweise auch Bilderbücher für Kinder, Comics, Kochbücher, Reiseführer mit hohem Bildanteil sowie digitale Quellen wie PDF-Dokumente und Websites. Nicht zu den Bildbänden gehören hier Kunstbände, Werke über Künstler sowie Ausstellungs- und Bestandskataloge und dergleichen.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schulungsunterlagen der AG RDA, Version vom 1. März 2016, abgerufen am 29. Juni 2016.