Biqueli

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Biqueli
Uaro-Ana an der Nordostküste Atauros
Der Suco Biqueli liegt im Norden der Insel Atauro. Der Ort Biqueli liegt an der Küste im Südosten des Sucos.
Daten
Fläche 29,67 km²[1]
Einwohnerzahl 2.076 (2015)[1]
Chefe de Suco Daniel Martins
(Wahl 2016)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Ilicnamo 432
Ilidua Douro 414
Pala 856
Uaro-Ana 374
Biqueli (Osttimor)
Biqueli
Biqueli
Koordinaten: 8° 11′ S, 125° 38′ O

Biqueli (Biceli, Bikeli, Biquele, ehemals Pala) ist ein osttimoresischer Ort und Suco im Verwaltungsamt Atauro (Gemeinde Dili).

Der Ort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Biqueli (Pala) liegt an der Küste im Südosten des Sucos. Der Ort liegt auf einer Meereshöhe von 110 m. Hier befindet sich die Grundschule Escola Primaria No. 2 Biqueli.[2] Außerdem gibt es hier eine Sekundärschule, eine medizinische Station und einen Hubschrauberlandeplatz für Notfälle.[3]

Der Suco[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biqueli
Orte Position[4] Höhe
Akrema 8° 8′ S, 125° 38′ O m
Belém 8° 9′ S, 125° 38′ O m
Biqueli 8° 11′ S, 125° 38′ O 110 m
Douro 8° 10′ S, 125° 36′ O 316 m
Iliana 8° 9′ S, 125° 36′ O 232 m
Ilicnamo 8° 12′ S, 125° 38′ O 16 m
Uaro-Ana 8° 9′ S, 125° 38′ O m
Vatuo 8° 9′ S, 125° 37′ O 71 m
Watupo 8° 11′ S, 125° 38′ O m
Im Inselinneren bei Biqueli
Strand von Ilicnamo

In Biqueli leben 2.076 Einwohner (2015), davon sind 1.052 Männer und 1.024 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 70,0 Einwohner/km². Im Suco gibt es 418 Haushalte.[1] Fast 92 % der Einwohner geben Dadu'a als ihre Muttersprache an, ein Dialekt des Wetar. Etwas mehr als 1 % spricht den Wetar-Dialekt Rahesuk. Knapp 6 % sprechen als Muttersprache Tetum Prasa und eine kleine Minderheit Makasae.[5] Ungewöhnlich für das mehrheitlich katholische Osttimor sind die mehrheitlich protestantischen Bewohner im nördlichen Atauro. Sie wurden von der Nachbarinsel Alor aus durch niederländische Calvinisten im 20. Jahrhundert missioniert.

Der Suco bildet den Norden des Insel-Verwaltungsamts Atauro. Die Bandasee umgibt den Großteil des Sucos. Hier treffen die Straße von Ombai und die Straße von Wetar aufeinander. Südwestlich liegt der Nachbarsuco Beloi.[6] Die Nordspitze bildet das Kap Ponta Acrema.

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Biqueli eine Fläche von 23,84 km².[7] Nun sind es 29,67 km²,[1] nachdem die Grenze zu Beloi nach Süden verschoben wurde. So kam das Kap Ponta Mano Tala an der Westküste zu Biqueli.[8]

Eine asphaltierte Straße verbindet Biqueli entlang der Ostküste mit Mau-Meta im Süden der Insel. An der Ostküste liegt zwischen den Kaps Ponta Acrema und Ponta Nussalo das Dorf Akrema (Acrema). Weiter südlich befinden sich die Orte Baruana, Belém (Belem), Uaro-Ana (Uaroana), Biqueli (Pala), Watupo und Ilicnamo (Ilinamu). An der Westküste liegen die Dörfer Vatuo (Vatuu, Fatu'u) und Iliana und, etwas im Landesinneren, die Orte Diana und Douro (Doro). In Iliana und Belém gibt es Grundschulen.[3]

Im Suco befinden sich die vier Aldeias Ilicnamo, Ilidua Douro, Pala und Uaro-Ana.[9]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Manuel Barreto zum Chefe de Suco gewählt[10] und 2009 in seinem Amt bestätigt.[11] 2016 wurde er abgelöst durch Daniel Martins.[12]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Biqueli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  3. a b UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento des Originals vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/unmit.unmissions.org (PDF; 448 kB)
  4. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  5. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Biqueli (tetum; PDF; 8,1 MB)
  6. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  7. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento des Originals vom 5. Januar 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dne.mof.gov.tl (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  8. Ministerium für Staatsverwaltung und Territorialmanagement: Karte des Verwaltungsamts Atauro (Memento des Originals vom 6. Juli 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.estatal.gov.tl, abgerufen am 1. März 2017.
  9. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  12. Isabel Ruak Ferreira, Timor-Leste: Familia bo'ot Centro Quesadhip Ruak hato'o Sentidu Kondolensia ba Familia Mate bian Eis Xefe Suku Biqueli Sr.Manuel Barreto., abgerufen am 29. April 2019.

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM