Bitches Butches Dykes & Divas

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Bitches Butches Dykes & Divas
Studioalbum von Sookee

Veröffent-
lichung(en)

2. Dezember 2011

Label(s) Springstoff Records

Format(e)

CD / 2-LP

Genre(s)

Deutscher Hip-Hop, Conscious Rap

Titel (Anzahl)

15

Laufzeit

57 min 00 sec

Produktion

Majusbeats, Forbiddan, Beat 2.0

Studio(s)

Leijione

Chronologie
Quing Bitches Butches Dykes & Divas Parole Brückenbau EP

Bitches Butches Dykes & Divas ist das dritte Album der Berliner Rapperin Sookee.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November kam ein Snippet mit Ausschnitten der Lieder auf dem Album raus. Waren zwischen der Veröffentlichung des ersten und des zweiten Albums der Künstlerin rund vier Jahre vergangen, betrug der Abstand nun lediglich knapp zwei Jahre.

Gastbeiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gastrapper*innen auf dem Album sind Captain Gips, Badkat, Pyro One, Refpolk und Kobito.

Trackliste
  1. Bitches Butches Dykes & Divas
  2. Zeckenrapsupport feat. Captain Gips
  3. Siebenmeilenhighheels
  4. Wordnerd feat. Badkat
  5. Reibung
  6. Purpleize Hiphop
  7. D.R.A.G.
  8. Dafür
  9. Einige Meiner Besten Freunde Sind Männer feat. Refpolk
  10. Aua
  11. In Der Ferne Bildungsnähe feat. Pyro One
  12. Wieder Flieger feat. Kobito
  13. Deine Hände
  14. Lernprozess II
  15. Working On Wonderland

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Aufnahmen fanden im Studio von Leijione statt, das Mischen sowie das Mastering hingegen in der Sikkeria Berlin. Die Beats wurden von Majusbeats (Lieder 1, 6, 8, 11 und 15), Forbiddan (2, 7 und 14), und Beat 2.0 (3, 4, 5, 9, 10, 12, 13) gebastelt. Die Gitarre auf dem Titelstück wurde von Boris Wiese eingespielt, der Bass auf Purpleize Hiphop von Stephan Pfaff.

Texte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Texte sind wie auf den vorherigen Alben der Künstlerin dem Conscious Rap zuzuordnen. Viele Stücke nehmen direkt oder indirekt Bezug auf Stücke ihres Vorgängeralbums Quing. So stellt das Titelstück einen Aufruf gegen Homophobie dar, ein Thema, das bereits in Pro Homo aufgegriffen wurde. Bitches Butches Dykes & Divas hatte bereits im Sommer als Hymne für die Slutwalks, die in mehreren deutschen Städten stattgefunden hatten, gedient. Aus diesem Anlass wurde das Lied bereits im August per Internet veröffentlicht. Siebenmeilenhighheels steht dem Titel nach den Siebemeilensneakers auf Quing gegenüber und thematisiert Verliebtsein sowie (queere) lesbische Identität am Beispiel femme. Lernprozess II greift die Kritik am zweiten Studioalbum auf und übt an einzelnen Stücken – speziell an Milady – Selbstkritik. Bereits auf Quing hatte sie in Lernprozess selbiges mit einigen Liedern auf dem Debütalbum Kopf Herz Arsch praktiziert. Mit dem Song D.R.A.G. (dressed as any gender) spielt sie mit dem Ausdruck drag der ursprünglich aus dem englischen kommt und Verkleidung oder Kostüm heißen kann.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Album erhielt überwiegend gute Kritiken. laut.de attestierte ihm einen intellektuellen Anspruch und mutmaßte, dass es Irritation auslöse, da Sookee „kompromissloses Über-den-Haufen-Rennen eingefahrener Sichtweisen in der Szene“ betreibe. Außerdem bilde sie „ein Gegengewicht zu der hemmungslosen Hirnlosigkeit, mit der man sich tagtäglich konfrontiert sieht, trifft mit ihren Zeilen die Nägel gleich dutzendweise auf die Köpfe“. Ihre Texte habe sie „mühelos im Griff“ und habe es im Gegensatz zu vielen anderen Kolleginnen „raptechnisch durchaus drauf“. Andererseits wurde bemängelt, dass der Vortrag nicht sehr variationsreich und darüber hinaus „recht monoton“ sei.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schlampen und Schwuchteln, vereinigt euch!, laut.de