Blauschaf (Kunstwerk)

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Blauschafherde in Düsseldorf 2012

Das Blauschaf wurde vom Aktionskünstler Rainer Bonk, Rheinberg, 2001 als serielles Kunstwerk geschaffen. Er lässt es gerne in Herden auftreten. Die Blauschäferei Reetz seiner Partnerin Bertamaria Reetz hat das Blauschaf in zahlreichen Städte-Events im Rahmen des Projekts "Die Blaue Friedensherde" als Symbolfigur für Toleranz und friedliches Miteinander weit über die Grenzen Deutschlands, zB. in Graz[1] bekannt gemacht.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kunstwerk aus dünnwandigem Polyester mit ultramarinblauer Acryl-Farbe (nach Yves Klein) ist etwa 60 cm hoch, 80 cm lang und 30 cm dick. Es wiegt ungefähr 8 kg. Material und Farbe sind witterungsbeständig und lichtecht aber nicht bruchsicher. Jedes Exemplar ist identisch und nur echt mit der Marke von Rainer Bonk oder Bertamaria Reetz auf der Unterseite. Es gibt aber auch daumengroße Mini-Blauschafe.

Aktionen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blauschafherde wurde seit 2006 mehrfach am Wochenende in Anlagen der Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas ausgestellt. Sie graste auch schon auf grünem Kunstrasen vor dem Kölner Dom oder dem Reichstag in Berlin. Einzelobjekte schafften es auch schon bis in das Landtagsgebäude in Düsseldorf.[2] Die Aktionen stehen unter dem Motto „Alle sind gleich – jeder ist wichtig“. Die Schafherde gilt als Symbol des friedlichen Zusammenlebens. Die Signalfarbe Blau ist auch die Farbe der EU, der UNO, der UNESCO und des Hintergrunds des Symbols für die Friedensbewegung. Der Künstler sieht seine Herde deshalb als Friedensherde.[3] Als nachhaltige Erinnerung an die Aktion bleibt meist ein Exemplar beim Gastgeber der Aktion.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Blauschafe im Murpark, Graz
  2. Blauschaf bei Präsidentin Regina van Dinther
  3. Aktion bei EDEKA
  4. Blauschafe in Vechta